Siezen und Duzen
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Candykills
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Jupp und hab auch viel Kontakt mit meiner portugiesischen Familie und bin regelmäßig dort. Ich würde eine sehr alte Dame auf der Straße nicht mit "tu" ansprechen, das hat einfach etwas mit Respekt zu tun. Nur, wenn sie mir vertrauter ist, meine Nachbarin oder so, dann würde ich tu benutzen.
Wo in Portugal hast du denn gewohnt, im südlicheren Teil?
Wo in Portugal hast du denn gewohnt, im südlicheren Teil?
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
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Candykills
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Was im Portugiesischen üblich ist, ist das man das você mit a Dona umgeht. Dahinter steckt aber quasi ein você, auch wenn du es nicht aussprichst...
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
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leberblümchen
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leberblümchen
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Broken Wing
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Eine alte Dame wird bei mir grundsätzlich nicht respektiert. Ist um 1 zu viel, alt und Dame meine ich.
Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir. [Nico Semsrott]
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Speechless
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Nö Broken Wing, ich finde es einfach seltsam aufgrund meiner Argumente..hätte ich mir denken müssen, dass es wieder anders gedeutet wird, weil ich das mit der Arbeitsbeziehung geschrieben wurde..war unglücklich von mir formuliert..du musst dir keine Sorgen machen, nach 1,5 Therapien wird sie mir das Du sicher nicht mehr anbieten, also bleiben wir beim "Sie"
Ich habe übrigens kein Problem, wenn mich Leute einfach so duzen, ich finde es einfach auch netter und lockerer und bei einem lockeren Beziehungsumgang finde ich es in jeder Beziehung befremdlich sich zu siezen..das hat nicht nur was mit der Therapie zu tun, aber in so intimen Gesprächen mit "Sie" angesprochen zu werden ist für mich seltsam und das wird auch immer so bleiben..
Ich habe übrigens kein Problem, wenn mich Leute einfach so duzen, ich finde es einfach auch netter und lockerer und bei einem lockeren Beziehungsumgang finde ich es in jeder Beziehung befremdlich sich zu siezen..das hat nicht nur was mit der Therapie zu tun, aber in so intimen Gesprächen mit "Sie" angesprochen zu werden ist für mich seltsam und das wird auch immer so bleiben..
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Speechless
- Forums-Gruftie

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Ich kriege übrigens auch ab und zu Wasser oder Tee angeboten, hat der professionellen Ebene bisher auch nicht geschadet, genauso wenig wie der small Talk, der alle paar Monate mal ein paar min einnimmt
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Broken Wing
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@ Speechless: Falls dem nicht so ist, tut mir Leid. Dachte nur, weil du eben schriebst wegen der Distanz.
Ich persönlich halte das auch für Schwachsinn pur. Wo du das schreibst mit dem Wasser. Von meiner letzten Therapeutin habe ich auch einen Tee zur Magenberuhigung bekommen, wegen der angeblich eingenommen Antidepressiva. Wasser konnte ich jederzeit verlangen. Es hat die Beziehung natürlich nicht beeinträchtigt. Sie war allerdings keine Analytikerin. Die kämpfen ständig mit ihren Patienten um den richtigen Abstand.
Duzen war nie ein Thema.
Ich hatte aber zu Therapeuten nie ein persönliches, fürsorgliches oder respektvolles Verhalten. Mir ging und geht es meist darum, den Müll loszuwerden und meine Umgebung zu schonen.
Wenn mich meine beste Freundin plötzlich siezen würde, hätte ich ein komisches Gefühl in der Magengegend.
Ansprechen solltest du es schon können in der Therapie. Aber keine Probleme damit haben, wenn er/sie auf das Siezen besteht. Ich empfinde das Ansprechen nicht gleich als Forderung.
Ich persönlich halte das auch für Schwachsinn pur. Wo du das schreibst mit dem Wasser. Von meiner letzten Therapeutin habe ich auch einen Tee zur Magenberuhigung bekommen, wegen der angeblich eingenommen Antidepressiva. Wasser konnte ich jederzeit verlangen. Es hat die Beziehung natürlich nicht beeinträchtigt. Sie war allerdings keine Analytikerin. Die kämpfen ständig mit ihren Patienten um den richtigen Abstand.
Duzen war nie ein Thema.
Ich hatte aber zu Therapeuten nie ein persönliches, fürsorgliches oder respektvolles Verhalten. Mir ging und geht es meist darum, den Müll loszuwerden und meine Umgebung zu schonen.
Wenn mich meine beste Freundin plötzlich siezen würde, hätte ich ein komisches Gefühl in der Magengegend.
Ansprechen solltest du es schon können in der Therapie. Aber keine Probleme damit haben, wenn er/sie auf das Siezen besteht. Ich empfinde das Ansprechen nicht gleich als Forderung.
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Speechless
- Forums-Gruftie

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Danke broken, ich hab es schlecht formuliert, die Distanz passt aus meiner Sicht schon. Ich war tatsächlich letzens mal kurz davor, es anzusprechen als es wieder extrem seltsam war..von einer halben h Imagination, dem ständigen Duzen zum Sie übergegangen..aber irgendwie bin ich es dann wieder übergegangen, aber ich werde einfach mal sagen, dass ich es befremdlich finde..da wird sie dann wahrscheinlich nur lächeln und nicken, aber ansprechen hilft ja meistens so oder so. Einfordern würde ich es tatsächlich nicht, das ist ihr Ding und wenn für sie etwas anderes in Frage käme wüsste ich wohl schon etwas davon. Ich kann ja auch mit dem Siezen umgehen, aber toll finde ich es nicht.
Ja, das mit den Getränken macht rein gar nichts mit der Beziehung, weder wird sie besser noch schlechter dadurch..da bin ich froh, dass solche Dinge locker behandelt werden in einer VT.
Ja, das mit den Getränken macht rein gar nichts mit der Beziehung, weder wird sie besser noch schlechter dadurch..da bin ich froh, dass solche Dinge locker behandelt werden in einer VT.
Ich hab dieses Kriterium nicht aufgestellt, du kannst meinetwegen auch sagen, was weiß ich, der eine Liebespartner wäre höherrangig, weil der andere ihn/sie stärker braucht.leberblümchen hat geschrieben:Alyssa: Zwischen gleichwertig und gleichrangig gibt es doch einen großen Unteschied, glücklicherweise. Natürlich seid ihr gleichwertig, aber ihr seid nicht gleichrangig. Ansonsten bräuchtest du ihn ja gar nicht.
nett von dir, daß du gemerkt hast meinen Namen falsch geschrieben zu haben, nicht so nett es nicht zu ändern, sondern stehen zu lassen, aber war bestimmt ein Versehen; ach ja, hast dich ja schon entschuldigt
Anstatt dich auf mich zu fokussieren, könntest du ja auch überlegen, warum du so denkst/denken mußt
"Sometimes we battle to protect someone, sometimes we battle to protect someones honor" Ichigo Kurosaki; Ich stelle keine rhetorischen Fragen
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leberblümchen
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Oh, du fühlst dich irgendwie fokussiert? Keine Angst, du interessierst mich nicht. Nur ist dein Brötchen-Vergleich albern, wie du vielleicht selbst irgendwann merken wirst.
"Arthur Schopenhauer: Die Stachelschweine
Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Winterrage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so da? sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermöge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwärmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen."
Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/arthur ... eln-4997/1
Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Winterrage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so da? sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance! - Vermöge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwärmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.
Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen."
Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/arthur ... eln-4997/1
Hallo zusammen,
ich habe jetzt nicht alle seiten gelesen, also verzeihung vorab, falls es zu redundanzen kommt.
die frage ist doch, was der wunsch zu duzen zu bedeuten hat?
ist es der wunsch nach mehr nähe?
möchte man die "professionelle distanz" verschwinden lassen?
das professionelle verhältnis in ein mehr persönliches verwandeln?
Impliziert das siezen viell. so viel distanz, dass sich die TE ausgeliefert fühlt?
Und dabei handelt es sich doch nur um ein kleines wörtchen,
das scheinbar das ganze verhältnis verändern soll.
Kann es keine nahe bedeutungsvolle Beziehung geben, wenn man siezt?
Und was ist wenn doch?
Oder geht es eher nur um das gefühlt von mehr vertrautheit?
und wenn ja, warum hängt das vom sie oder du ab?
Und was würde es bewirken, wenn ihr euch wie freunde duzt?
Wäre das nicht ein bisschen schräg in dieser art von Arbeitsbeziehung?
Es ist klar, dass man den Wunsch entwickelt, bei all dem persönlichen, das man in einer Therapie preisgibt eine bestimmte vertrautheit und nähe auch über das duzen herstellen zu wollen. Man ist es so ja von der aussenwelt gewöhnt. Menschen denen man sonst derlei Dinge erzählt befinden sich meist in einem engeren Kreis von vertrauten, man duzt sie.
Eine Therapie ist aber eine andere Form von Beziehung, es handelt sich um eine professionell installierte Beziehung, die eine Arbeitsbeziehung darstellt. Man beschäftigt sich für eine festgelegte Zeit mit einer bestimmten Zielsetzung der Therapie. Danach endet diese professionelle Beziehung, im besten Fall so, dass eine Ablösung nicht traumatisch oder allzu schmerzhaft ist.
Ich denke das, dass siezen einen Schutz für euch beide darstellt, um eben nicht den Charakter der Beziehung aus den Augen zu verlieren, Es wäre äußerst unprofessionell würde Deine Therapeutin auf diesen Wunsch eingehen.
In der Therapie geht es um Versagung, nicht um Wunscherfüllung. Ihre Aufgabe ist es den therapeutischen Rahmen zu sichern und den therapeutischen Prozess zu fördern. Ein Duzen wäre wohl äußerst kontraproduktiv.
ich habe jetzt nicht alle seiten gelesen, also verzeihung vorab, falls es zu redundanzen kommt.
die frage ist doch, was der wunsch zu duzen zu bedeuten hat?
ist es der wunsch nach mehr nähe?
möchte man die "professionelle distanz" verschwinden lassen?
das professionelle verhältnis in ein mehr persönliches verwandeln?
Impliziert das siezen viell. so viel distanz, dass sich die TE ausgeliefert fühlt?
Und dabei handelt es sich doch nur um ein kleines wörtchen,
das scheinbar das ganze verhältnis verändern soll.
Kann es keine nahe bedeutungsvolle Beziehung geben, wenn man siezt?
Und was ist wenn doch?
Oder geht es eher nur um das gefühlt von mehr vertrautheit?
und wenn ja, warum hängt das vom sie oder du ab?
Und was würde es bewirken, wenn ihr euch wie freunde duzt?
Wäre das nicht ein bisschen schräg in dieser art von Arbeitsbeziehung?
Es ist klar, dass man den Wunsch entwickelt, bei all dem persönlichen, das man in einer Therapie preisgibt eine bestimmte vertrautheit und nähe auch über das duzen herstellen zu wollen. Man ist es so ja von der aussenwelt gewöhnt. Menschen denen man sonst derlei Dinge erzählt befinden sich meist in einem engeren Kreis von vertrauten, man duzt sie.
Eine Therapie ist aber eine andere Form von Beziehung, es handelt sich um eine professionell installierte Beziehung, die eine Arbeitsbeziehung darstellt. Man beschäftigt sich für eine festgelegte Zeit mit einer bestimmten Zielsetzung der Therapie. Danach endet diese professionelle Beziehung, im besten Fall so, dass eine Ablösung nicht traumatisch oder allzu schmerzhaft ist.
Ich denke das, dass siezen einen Schutz für euch beide darstellt, um eben nicht den Charakter der Beziehung aus den Augen zu verlieren, Es wäre äußerst unprofessionell würde Deine Therapeutin auf diesen Wunsch eingehen.
In der Therapie geht es um Versagung, nicht um Wunscherfüllung. Ihre Aufgabe ist es den therapeutischen Rahmen zu sichern und den therapeutischen Prozess zu fördern. Ein Duzen wäre wohl äußerst kontraproduktiv.
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leberblümchen
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, 44 - Beiträge: 6034
Ich nehme an, dass hinter dem Wunsch zu duzen auch die Angst davor steckt, den Anderen als höherrangig anzuerkennen. Hier im Forum ist so häufig zu lesen von der "Augenhöhe", die angeblich unbedingt nötig sein soll. Dass diese Angst existiert, ist menschlich, aber eigentlich geht es in einer Therapie nicht darum, die Ängste dadurch zum Verschwinden zu bringen, dass sie "plattgehandelt" werden, indem man sie ignoriert. Besser als zu sagen: "Ich möchte, dass wir uns duzen", wäre zu sagen: "Mir macht es Angst, dass ich mich Ihnen als Fremdem anvertrauen soll". Natürlich spürt man das, was dahinter steht, nicht sofort, aber die Gefahr ist, dass man es auch niemals so spüren wird, sollte der Therapeut auf die Spielregeln des Patienten eingehen.
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Speechless
- Forums-Gruftie

, 31 - Beiträge: 992
"In der Therapie geht es um
Versagung" auweia..da bin ich ja froh, dass das in meiner Therapie nicht so ist. Ich glaube es ist wichtig seine Bedürfnisse zu spüren und auch, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann, aber wenn es in meiner Therapie ausschließlich um Versagung ginge, was würde die dann bringen..ich glaube es geht da um den Mittelweg zwischen Versagung und Wunscherfüllung und zwar bei den meisten Themen. Versagen kann ich mir selbst alles, dafür brauche ich keine Therapeutin.
Ich denke auch, bei mir ist es das Argument, dass man sonst die Leute, denen man solche Dinge anvertraut, duzt und ich einen Haufen Kollegen und Vorgesetzte, die ich abgrundtief hasse duzen muss, weil das unsere Policy ist und meine Thera sieze ich..ist für mich verkehrte Welt. Mit Gefühlen hat das in dem Moment nicht soviel zu tun.
Das Denken in Extremen gefällt mir grundsätzlich für eine Therapie nie..bei mir würde sich die Beziehung nicht verändern, wenn ich sie plötzlich duzen würde und für einige Patienten hier scheint das auch so zu passen. Ich finde man sollte generell Abstand nehmen, davon, sich anzumaßen, festzustellen, was allgemeingültig für jede Therapie kontraproduktiv ist oder nicht, denn man steckt selbst nicht drin, also kann man es auch nicht abschließend beurteilen.
Versagung" auweia..da bin ich ja froh, dass das in meiner Therapie nicht so ist. Ich glaube es ist wichtig seine Bedürfnisse zu spüren und auch, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann, aber wenn es in meiner Therapie ausschließlich um Versagung ginge, was würde die dann bringen..ich glaube es geht da um den Mittelweg zwischen Versagung und Wunscherfüllung und zwar bei den meisten Themen. Versagen kann ich mir selbst alles, dafür brauche ich keine Therapeutin.
Ich denke auch, bei mir ist es das Argument, dass man sonst die Leute, denen man solche Dinge anvertraut, duzt und ich einen Haufen Kollegen und Vorgesetzte, die ich abgrundtief hasse duzen muss, weil das unsere Policy ist und meine Thera sieze ich..ist für mich verkehrte Welt. Mit Gefühlen hat das in dem Moment nicht soviel zu tun.
Das Denken in Extremen gefällt mir grundsätzlich für eine Therapie nie..bei mir würde sich die Beziehung nicht verändern, wenn ich sie plötzlich duzen würde und für einige Patienten hier scheint das auch so zu passen. Ich finde man sollte generell Abstand nehmen, davon, sich anzumaßen, festzustellen, was allgemeingültig für jede Therapie kontraproduktiv ist oder nicht, denn man steckt selbst nicht drin, also kann man es auch nicht abschließend beurteilen.
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