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Fr., 15.12.2023, 08:54
Ich denke halt es gilt festzustellen, welcher Impact größer ist: Menschen die sich ausgeschlossen fühlen, weil sie sich bewusst oder unbewusst nicht angesprochen fühlen, wenn man bspw. Kollegen schreibt/sagt oder Menschen die durch Schwerbehinderung Text gar nicht lesen können. Leichte Sprache ist das eine, viel wichtiger jedoch, dass Programme die bspw. Webseiten oder ähnliches vorlesen, nicht ordentlich mit den aktuellen "Ideen der gendersprache" zurechtkommen können.
Persönlich finde ich, dass es wichtiger ist, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben einen Text im Sinn zu verstehen und somit Menschen mit Schwerbehinderung zu priorisieren, als Menschen (wie viele sind das eigentlich?!) die sich nicht angesprochen fühlen weil irgendein Genderschnipsel im Wort vermeintlich fehlt.
Lösen kann man das Genderthingy nur, wenn man neutrale Worte findet und das wird eher nicht passieren.
Und das polemische überdramatisierte geblubber von t-online kann man sich auch sparen.
Das Thema regt viele Menschen auf, es ist unnötiger USA-Ballast der rübergeschwappt ist, verständlich, dass das auch zum Thema wird, wenn auch aus idiotischen Gründen.
Letzte Woche wurde ich von einer Behörde als "Sehr geehrter Mensch Nachname" angeschrieben. Was zum Geier, da könnt ich ausflippen. So ein Schwachsinn!
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