Ab wann ist ein stationäre Therapie anzudenken?
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hallo!
Ich war heute bei meiner Psychiaterin. Diese hat meine AD-Dosis erhöht und mir ein anderes Schlafmittel verordnet und mich noch weiter in den Krankenstand geschickt. Ich habe sie anschließend bezüglich stationärer Therapie gefragt. Sie hat dann gemeint, da meine Beziehung so stabil ist und ich dadurch genügend halt habe um nicht akut suizidgefährdet zu sein, ist es derzeit noch nicht nötig.
Das hat mich trotz meiner schwierigen und für mich unaushaltbaren Situation etwas beruhigt.
Lg graue seifenblase
Ich war heute bei meiner Psychiaterin. Diese hat meine AD-Dosis erhöht und mir ein anderes Schlafmittel verordnet und mich noch weiter in den Krankenstand geschickt. Ich habe sie anschließend bezüglich stationärer Therapie gefragt. Sie hat dann gemeint, da meine Beziehung so stabil ist und ich dadurch genügend halt habe um nicht akut suizidgefährdet zu sein, ist es derzeit noch nicht nötig.
Das hat mich trotz meiner schwierigen und für mich unaushaltbaren Situation etwas beruhigt.
Lg graue seifenblase
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Hi Seifenblase,
irgendwie finde ich die Reaktion deiner Ärztin etwas komisch. Klar ist es gut, eine intakte Familie, eine stabile Familie als Rückhalt zu haben und gerade dann dürfte es sogar einfach(er) sein, eine stationäre Therapie zu empfehlen, schon allein deshalb, weil diese effektiver ist, als eine ambulante Therapie (von der Dauer u. Intensität her gesehen) und das Vollpumpen mit Medikamenten, die auf lange Sicht das nächste Problem mit sich bringen können - Abhängigkeit....
Auch kann die stabilste Beziehung irgendwann bröckeln, ebenso ist die lang andauernde Krankheit nicht das Beste....
Ich weiß nicht, ob dir das so gut tut.... mit stationärer Therapie meinte ich im Übrigen auch z.B. die Einweisung in eine psychosomatische (Akut)klinik. Es ist erstaunlich, was Therapeuten u. Psychologen sowie Psychiater alles als akut ansehen..... und ich denke, es ist richtig. Mit der Psyche ist nicht zu spaßen, es kann sich doch Vieles vermanifestieren.
Wenn du mit der Entscheidung und der Situation jedoch auch zufrieden bist und umgehen kannst, dann ists für dich auch richtig.
LG Gisi
irgendwie finde ich die Reaktion deiner Ärztin etwas komisch. Klar ist es gut, eine intakte Familie, eine stabile Familie als Rückhalt zu haben und gerade dann dürfte es sogar einfach(er) sein, eine stationäre Therapie zu empfehlen, schon allein deshalb, weil diese effektiver ist, als eine ambulante Therapie (von der Dauer u. Intensität her gesehen) und das Vollpumpen mit Medikamenten, die auf lange Sicht das nächste Problem mit sich bringen können - Abhängigkeit....
Auch kann die stabilste Beziehung irgendwann bröckeln, ebenso ist die lang andauernde Krankheit nicht das Beste....
Ich weiß nicht, ob dir das so gut tut.... mit stationärer Therapie meinte ich im Übrigen auch z.B. die Einweisung in eine psychosomatische (Akut)klinik. Es ist erstaunlich, was Therapeuten u. Psychologen sowie Psychiater alles als akut ansehen..... und ich denke, es ist richtig. Mit der Psyche ist nicht zu spaßen, es kann sich doch Vieles vermanifestieren.
Wenn du mit der Entscheidung und der Situation jedoch auch zufrieden bist und umgehen kannst, dann ists für dich auch richtig.
LG Gisi
Manchmal muss man Menschen aufgeben. Nicht weil sie dir egal sind, sondern weil du es ihnen bist.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Eine intakte Familie habe ich bei Gott nicht, sondern genau das Gegenteil!
Mein einziger halt, der mich noch am Leben hält, ist meine Partnerschaft.
Mein einziger halt, der mich noch am Leben hält, ist meine Partnerschaft.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hallo, ich melde mich mal wieder!
Irgendwie stehe ich zur Zeit total an. Ich dachte, mit der erhöhten Dosis und den anderen Schlaftabletten würde es mir wieder besser gehen. Ich kann mich zwar wieder körperlich etwas mehr bewegen, bin aber psychisch noch immer so leer, gedrückt.
Ich nehme jetzt die erhöhte Dosis seit 4 Tagen, sollte sich schon eine Veränderung bemerkbar machen oder dauert das wieder so wie zu beginn ein paar Wochen bis sie richtig wirken?
Das Schlafmittel wirkt auch nicht so recht. Laut Beipackzettel sollte es mir beim Einschlafen helfen, aber ich merke nichts. Naja die Psychiaterin hat gemeint ich kann es von einer halben auf eine ganze Tablette hinaufsetzen, wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht hilft, das werd ich jetzt einmal versuchen.
Gestern war ich mit meinem Schatz in der pt. Ich glaube, dass es etwas gebracht hat, aber gleichzeitig geht es mir innerlich wieder schlechter und jetzt ist meine pt ein
Monat nicht da. Sie hat mir zwar zwei Telefonnummern gegeben, mit denen sie gesprochen hat, zu denen ich gehen kann, aber das will ich nicht, denn ich kenn diese einfach nicht. Ich weiß, dass ich mich jederzeit an meine Psychiaterin wenden kann, aber diese kann mir nunmal nur medikamentös helfen und dass ich mich an die Klinik wenden kann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Aber das will ich alles irgendwie nicht. Eigentlich will ich die kommenden Wochen, bis es mir wieder etwas besser geht, wie immer einmal in der Woche zu meiner pt gehn, aber das geht nicht. :(
Wie soll ich das nur durchstehen?! Wie soll ich das aushalten?! Wie soll ich mich selber aushalten?!
Zudem kamen die Selbstmordgedanken heute in der Früh wieder hoch, wenn ich jetzt alleine wäre und meinen Schatz nicht hätte (auch wenn sie gerade nicht anwesend ist, da sie in der Schule ist).
Sorry musste gerade raus.
Graue seifenblase
Irgendwie stehe ich zur Zeit total an. Ich dachte, mit der erhöhten Dosis und den anderen Schlaftabletten würde es mir wieder besser gehen. Ich kann mich zwar wieder körperlich etwas mehr bewegen, bin aber psychisch noch immer so leer, gedrückt.
Ich nehme jetzt die erhöhte Dosis seit 4 Tagen, sollte sich schon eine Veränderung bemerkbar machen oder dauert das wieder so wie zu beginn ein paar Wochen bis sie richtig wirken?
Das Schlafmittel wirkt auch nicht so recht. Laut Beipackzettel sollte es mir beim Einschlafen helfen, aber ich merke nichts. Naja die Psychiaterin hat gemeint ich kann es von einer halben auf eine ganze Tablette hinaufsetzen, wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht hilft, das werd ich jetzt einmal versuchen.
Gestern war ich mit meinem Schatz in der pt. Ich glaube, dass es etwas gebracht hat, aber gleichzeitig geht es mir innerlich wieder schlechter und jetzt ist meine pt ein
Monat nicht da. Sie hat mir zwar zwei Telefonnummern gegeben, mit denen sie gesprochen hat, zu denen ich gehen kann, aber das will ich nicht, denn ich kenn diese einfach nicht. Ich weiß, dass ich mich jederzeit an meine Psychiaterin wenden kann, aber diese kann mir nunmal nur medikamentös helfen und dass ich mich an die Klinik wenden kann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Aber das will ich alles irgendwie nicht. Eigentlich will ich die kommenden Wochen, bis es mir wieder etwas besser geht, wie immer einmal in der Woche zu meiner pt gehn, aber das geht nicht. :(
Wie soll ich das nur durchstehen?! Wie soll ich das aushalten?! Wie soll ich mich selber aushalten?!
Zudem kamen die Selbstmordgedanken heute in der Früh wieder hoch, wenn ich jetzt alleine wäre und meinen Schatz nicht hätte (auch wenn sie gerade nicht anwesend ist, da sie in der Schule ist).
Sorry musste gerade raus.
Graue seifenblase
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Hi Seifenblase,
das hört sich leider nicht so positiv an.
Im Prinzip geht es mir keinen Deut besser:
Reha abgelehnt
keiner kommt mich besuchen
berufliche Zukunft ungeklärt (kein Geld vom Arbeitsamt, keine Beratung wg. Umstrukturierung)
Dem gegenüber steht aber:
Neues Auto gekauft
Fussball-Fanclub gegründet (mit aktuellem Wachstum), Kommt vielleicht bald in die Stadionzeitschrift
5 Fachzertifikate geschafft
Wohnung zu 35% umzugsbereit gemacht
Ich finde die Kraft die neue Selbsthilfegruppe auszuprobieren
2 PITT-EMDR Bücher bekomme ich gelesen bis Thera-Beginn
7 Kindheits- und 7 Traum-Berichte habe ich bis Thera-Beginn
Zahlung an Patenkind in Äthiopien bleibt bestehen
Ist das jetzt zu wenig oder gut genug?
Im Kern geht es für mich auch darum ausserhalb der Beziehung Kontakte hinzubasteln (ich würde mich nie nur von 1 Partnerschaft abhängig machen). Ich finde das gilt für jeden.
Es muss aber etwas sein, in das man Herzblut stecken kann.
Falls Du da keine Kraft für hast, versuch doch jemand zu finden der Dich vielleicht mitnimmt.
Was die Leute hier schreiben (was ja schonmal sehr gut ist) ist mir oft zu unstruktuiert. Sorry.
Ich würde auch den Domian vom dt. WDR anrufen (unter falschem Namen ggf.). Der hat meist gute Ideen (und hat auch ne Psychologin die kostenlos zurückruft). Die Sendung kommt nachts um 1 Uhr (wird aber wohl tagsüber aufgezeichnet).
das hört sich leider nicht so positiv an.
Im Prinzip geht es mir keinen Deut besser:
Reha abgelehnt
keiner kommt mich besuchen
berufliche Zukunft ungeklärt (kein Geld vom Arbeitsamt, keine Beratung wg. Umstrukturierung)
Dem gegenüber steht aber:
Neues Auto gekauft
Fussball-Fanclub gegründet (mit aktuellem Wachstum), Kommt vielleicht bald in die Stadionzeitschrift
5 Fachzertifikate geschafft
Wohnung zu 35% umzugsbereit gemacht
Ich finde die Kraft die neue Selbsthilfegruppe auszuprobieren
2 PITT-EMDR Bücher bekomme ich gelesen bis Thera-Beginn
7 Kindheits- und 7 Traum-Berichte habe ich bis Thera-Beginn
Zahlung an Patenkind in Äthiopien bleibt bestehen
Ist das jetzt zu wenig oder gut genug?
Im Kern geht es für mich auch darum ausserhalb der Beziehung Kontakte hinzubasteln (ich würde mich nie nur von 1 Partnerschaft abhängig machen). Ich finde das gilt für jeden.
Es muss aber etwas sein, in das man Herzblut stecken kann.
Falls Du da keine Kraft für hast, versuch doch jemand zu finden der Dich vielleicht mitnimmt.
Was die Leute hier schreiben (was ja schonmal sehr gut ist) ist mir oft zu unstruktuiert. Sorry.
Ich würde auch den Domian vom dt. WDR anrufen (unter falschem Namen ggf.). Der hat meist gute Ideen (und hat auch ne Psychologin die kostenlos zurückruft). Die Sendung kommt nachts um 1 Uhr (wird aber wohl tagsüber aufgezeichnet).
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi Henrike!
Super, dass du so viel Kraft hast.
Ich hab ja nicht einmal die Kraft um vom Bett aufzustehen und die paar Meter aufs Klo zu gehen, oder mir ein Glas Wasser zum Trinken zu holen, wie soll ich es dann schaffen soziale Kontakte zu knüpfen, oder meine bestehenden Freundschaften zu pflegen. Ich will ja, aber irgendwie schaffe ich es nicht.
Aber mein Schatz und ich haben gestern ein paar Vereinbarungen getroffen, die für gesunde Menschen kein Problem darstellen, für mich aber schon enorm viel Kraft kosten.
Ich will auch an mir arbeiten und meinem Schatz wieder etwas zurück geben können, denn die Beziehung leidet schon enorm unter meiner Depression. Und das hat mein Schatz nicht verdient.
Kontakte habe ich eh noch, aber halt nicht persönlich sondern per sms, da ich zur Zeit nicht aus meiner Wohnung möchte, außer es geht nicht anders wegen eines wichtigen Termins (Arzt, Therapie) und wenn ich da hinaus muss, bin ich froh, wenn ich wieder in meinen eigenen vier Wänden zurück bin und schau, dass ich schnellst möglich dort wieder hinkomme.
Super, dass du so viel Kraft hast.
Ich hab ja nicht einmal die Kraft um vom Bett aufzustehen und die paar Meter aufs Klo zu gehen, oder mir ein Glas Wasser zum Trinken zu holen, wie soll ich es dann schaffen soziale Kontakte zu knüpfen, oder meine bestehenden Freundschaften zu pflegen. Ich will ja, aber irgendwie schaffe ich es nicht.
Aber mein Schatz und ich haben gestern ein paar Vereinbarungen getroffen, die für gesunde Menschen kein Problem darstellen, für mich aber schon enorm viel Kraft kosten.
Ich will auch an mir arbeiten und meinem Schatz wieder etwas zurück geben können, denn die Beziehung leidet schon enorm unter meiner Depression. Und das hat mein Schatz nicht verdient.
Kontakte habe ich eh noch, aber halt nicht persönlich sondern per sms, da ich zur Zeit nicht aus meiner Wohnung möchte, außer es geht nicht anders wegen eines wichtigen Termins (Arzt, Therapie) und wenn ich da hinaus muss, bin ich froh, wenn ich wieder in meinen eigenen vier Wänden zurück bin und schau, dass ich schnellst möglich dort wieder hinkomme.
Hallo gr. SB,
das scheint ja echt schlimm zu sein bei Dir. Raten kann man da als Laie auch wenig (man darf es eigentlich auch nicht).
Als Depressiver (der ich schon Jahrzehnte bin mit einigen Symtomen aus dem Suchtbereich) hilft mir aber die gute "Tatenliste". Ich sehe ja auch alles schwarz, da versuche ich mich selbst zu überlisten mit der Erfolgsliste. Und die hänge ich mir hier hin!
Da können dann andere sagen, den Fanclub hätte ich in 6 Wochen schaffen müssen!
Ist mir wurscht (meistens sagen das die, die in 25 Jahren sowas noch nicht geschafft haben, also Gesunde). Die können mir alle mal den Buckel runter rutschen!
Wenn Du von Suizid-Gedanken sprichst, ist jedoch aus meiner Sicht auch eine Akutklinik dringend angezeigt. Da darf hier eigentlich keiner ruhig sitzen.
Falls Dein Arzt ein Neurologe ist:
Erfahrungsgemäss tun die sich schwer mit Klinikeinweisungen (weiss nicht wieso).
Vielleicht tut Dir der kurzzeitige Abstand von der Beziehung ja auch mal gut, wer weiss ob da irgendwas mitverursachend ist? Ich kann das nicht abschätzen, Liebe macht ja auch blind.
Da Du dazu nichts sagst, würde ich da auch mal gucken (lassen).
btw: Ich habe gar keine solche Beziehung, will auch gar keine, will lieber auf Sicht englische Blitzschutzschulungen am Mittelmeer machen (parallel Technik-Schulungen in Äthiopien). Das ist derzeit aber noch etwas Spinnerei.
Wir Männer haben es manchmal evtl. etwas leichter, weil wir immer Sky-Fussball-Gucken nutzen können.
das scheint ja echt schlimm zu sein bei Dir. Raten kann man da als Laie auch wenig (man darf es eigentlich auch nicht).
Als Depressiver (der ich schon Jahrzehnte bin mit einigen Symtomen aus dem Suchtbereich) hilft mir aber die gute "Tatenliste". Ich sehe ja auch alles schwarz, da versuche ich mich selbst zu überlisten mit der Erfolgsliste. Und die hänge ich mir hier hin!
Da können dann andere sagen, den Fanclub hätte ich in 6 Wochen schaffen müssen!
Ist mir wurscht (meistens sagen das die, die in 25 Jahren sowas noch nicht geschafft haben, also Gesunde). Die können mir alle mal den Buckel runter rutschen!
Wenn Du von Suizid-Gedanken sprichst, ist jedoch aus meiner Sicht auch eine Akutklinik dringend angezeigt. Da darf hier eigentlich keiner ruhig sitzen.
Falls Dein Arzt ein Neurologe ist:
Erfahrungsgemäss tun die sich schwer mit Klinikeinweisungen (weiss nicht wieso).
Vielleicht tut Dir der kurzzeitige Abstand von der Beziehung ja auch mal gut, wer weiss ob da irgendwas mitverursachend ist? Ich kann das nicht abschätzen, Liebe macht ja auch blind.
Da Du dazu nichts sagst, würde ich da auch mal gucken (lassen).
btw: Ich habe gar keine solche Beziehung, will auch gar keine, will lieber auf Sicht englische Blitzschutzschulungen am Mittelmeer machen (parallel Technik-Schulungen in Äthiopien). Das ist derzeit aber noch etwas Spinnerei.
Wir Männer haben es manchmal evtl. etwas leichter, weil wir immer Sky-Fussball-Gucken nutzen können.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi Henrike!
Ich weiß nicht ob es schlimm ist, so wie viele denke ich immer, dass es viele gibt, denen es noch schlechter geht als mir.
Die Beziehung ist keine Ursache für meine Depression, im Gegenteil, sie ist zur Zeit das einzige, was mir noch halt gibt, auch wenn ich sagen muss, dass sie unter der ganzen Situation leidet und momentan für mich auch etwas schwierig ist, da ich gerne mehr geben will und es aber leider nicht schaffe. Und das macht mich wieder fertig.
Ja meine Psychiaterin ist auch Neurologin, sie hat gemeint, dass ich zwar die Gedanken habe, sie aber keine akute Gefährdung sieht, was wahrscheinlich auf mein Auftreten zurück zu führen ist, da ich vor Leuten, die mich nicht gut kennen ein starkes Auftreten habe und sie in keinster weise hinter die Fassade schauen lasse. Ich tu mir enorm schwer mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin bzw wie es in mir aussieht, zudem kommt noch hinzu, dass ich mir über das Schreiben leichter tu, wenn ich der Person nicht gegenüber sitze, da ich so die Reaktion durch Mimik und Gestik nicht direkt wahrnehme und aushalten muss.
Ich weiß es klingt dumm, weil auf der einen Seite will ich haben, dass man mir hilft mir selbst zu helfen und auf der anderen Seite verschließe ich mich gegenüber jenen, die mich unterstützen wollen.
Ich weiß auch, dass ich dieses Verhalten, anderen zu gefallen, gutes zu tun, keine Sorgen zu bereiten, zu funktionieren usw aus Selbstschutz aus meiner Vergangenheit erlernt, aufgebaut habe. Dieses erlernte Verhalten und dadurch auch gestörte Selbstbild von mir vom nicht wichtig zu sein, funktionieren zu müssen, nichts Wert zu sein usw. macht es mir jetzt extrem schwer auch einmal mich selbst schwach sein zu lassen und mir helfen zu lassen.
Wenn andere Personen zu mir sagen, ich bin wichtig und sie sind froh mich zu kennen und mögen mich, dann sage ich ja darauf, aber es kommt bei mir nicht an, denn ich denke dann immer, wenn ich nicht da wäre, dann würden sie mich auch nicht kennen und somit nicht vermissen oder sonst was, wenn ich sterben würde, dann würden vielleicht ein paar wenige trauern, aber das vergeht nach einer Zeit und das leben geht weiter, zudem möchte ich nicht, dass man um mich trauert, denn so wichtig bin ich nicht.
Auf der anderen Seite freut es mich, wenn ich meinen Mitmenschen etwas gutes tun kann, ich erwarte auch nichts dafür, ich erfreue mich dann über die positive Reaktion.
Ich finde es super, schön zu sehen, dass du so viele Dinge schaffst und dein Leben in die Hand nimmst und aktiv etwas tust. Ich beneide dich darum, denn ich hätte auch gerne wieder mehr Energie, damit ich wieder aktiver am Leben teilhaben kann, aber zur Zeit ist sie mir echt total verloren gegangen.
Lg gs
Ich weiß nicht ob es schlimm ist, so wie viele denke ich immer, dass es viele gibt, denen es noch schlechter geht als mir.
Die Beziehung ist keine Ursache für meine Depression, im Gegenteil, sie ist zur Zeit das einzige, was mir noch halt gibt, auch wenn ich sagen muss, dass sie unter der ganzen Situation leidet und momentan für mich auch etwas schwierig ist, da ich gerne mehr geben will und es aber leider nicht schaffe. Und das macht mich wieder fertig.
Ja meine Psychiaterin ist auch Neurologin, sie hat gemeint, dass ich zwar die Gedanken habe, sie aber keine akute Gefährdung sieht, was wahrscheinlich auf mein Auftreten zurück zu führen ist, da ich vor Leuten, die mich nicht gut kennen ein starkes Auftreten habe und sie in keinster weise hinter die Fassade schauen lasse. Ich tu mir enorm schwer mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin bzw wie es in mir aussieht, zudem kommt noch hinzu, dass ich mir über das Schreiben leichter tu, wenn ich der Person nicht gegenüber sitze, da ich so die Reaktion durch Mimik und Gestik nicht direkt wahrnehme und aushalten muss.
Ich weiß es klingt dumm, weil auf der einen Seite will ich haben, dass man mir hilft mir selbst zu helfen und auf der anderen Seite verschließe ich mich gegenüber jenen, die mich unterstützen wollen.
Ich weiß auch, dass ich dieses Verhalten, anderen zu gefallen, gutes zu tun, keine Sorgen zu bereiten, zu funktionieren usw aus Selbstschutz aus meiner Vergangenheit erlernt, aufgebaut habe. Dieses erlernte Verhalten und dadurch auch gestörte Selbstbild von mir vom nicht wichtig zu sein, funktionieren zu müssen, nichts Wert zu sein usw. macht es mir jetzt extrem schwer auch einmal mich selbst schwach sein zu lassen und mir helfen zu lassen.
Wenn andere Personen zu mir sagen, ich bin wichtig und sie sind froh mich zu kennen und mögen mich, dann sage ich ja darauf, aber es kommt bei mir nicht an, denn ich denke dann immer, wenn ich nicht da wäre, dann würden sie mich auch nicht kennen und somit nicht vermissen oder sonst was, wenn ich sterben würde, dann würden vielleicht ein paar wenige trauern, aber das vergeht nach einer Zeit und das leben geht weiter, zudem möchte ich nicht, dass man um mich trauert, denn so wichtig bin ich nicht.
Auf der anderen Seite freut es mich, wenn ich meinen Mitmenschen etwas gutes tun kann, ich erwarte auch nichts dafür, ich erfreue mich dann über die positive Reaktion.
Ich finde es super, schön zu sehen, dass du so viele Dinge schaffst und dein Leben in die Hand nimmst und aktiv etwas tust. Ich beneide dich darum, denn ich hätte auch gerne wieder mehr Energie, damit ich wieder aktiver am Leben teilhaben kann, aber zur Zeit ist sie mir echt total verloren gegangen.
Lg gs
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Hallo!
Ich habe seit gestern noch schlimmere Tage. Ich habe das Gefühl mir wird alles zu viel, ich kann nicht mehr und mag nicht mehr.
Die Suizidgedanken sind wieder mehr und stärker geworden.
Dazu kommt noch, dass ich mich zur Zeit zum Essen zwingen muss, denn ich habe einfach keinen Hunger mehr und schmecken tut mir auch nichts mehr. Wenn ich am Tag ein Weckerl (Brötchen), Semmel esse, dann ist das "viel", am liebsten würde ich gar nichts essen, aber das lässt mein Schatz nicht zu. Zum Glück bin ich nicht so dünn, dass ich gleich umfall, wenn ich ein paar Kilo verliere. Ich habe zwar keine Essstörung aber derzeit ist mein Essverhalten echt nicht normal. :(
Ich überlege jetzt wieder mehr in Richtung stationärer Therapie zu gehen, noch dazu habe ich bis auf den Psychosozialen Dienst niemanden, mit dem ich reden kann, weil meine pt auf Urlaub ist und das für drei ganze lange Wochen, d.h. meine nächste pt ist erst Anfang April wieder. :(
Ich weiß jetzt schon nicht, wie ich diese Zeit überstehen soll, überleben werd ich sie schon irgendwie, aber wie?!
So das musste jetzt grad raus, geh grad unter in meinem Loch. :(
gr sb
Ich habe seit gestern noch schlimmere Tage. Ich habe das Gefühl mir wird alles zu viel, ich kann nicht mehr und mag nicht mehr.
Die Suizidgedanken sind wieder mehr und stärker geworden.
Dazu kommt noch, dass ich mich zur Zeit zum Essen zwingen muss, denn ich habe einfach keinen Hunger mehr und schmecken tut mir auch nichts mehr. Wenn ich am Tag ein Weckerl (Brötchen), Semmel esse, dann ist das "viel", am liebsten würde ich gar nichts essen, aber das lässt mein Schatz nicht zu. Zum Glück bin ich nicht so dünn, dass ich gleich umfall, wenn ich ein paar Kilo verliere. Ich habe zwar keine Essstörung aber derzeit ist mein Essverhalten echt nicht normal. :(
Ich überlege jetzt wieder mehr in Richtung stationärer Therapie zu gehen, noch dazu habe ich bis auf den Psychosozialen Dienst niemanden, mit dem ich reden kann, weil meine pt auf Urlaub ist und das für drei ganze lange Wochen, d.h. meine nächste pt ist erst Anfang April wieder. :(
Ich weiß jetzt schon nicht, wie ich diese Zeit überstehen soll, überleben werd ich sie schon irgendwie, aber wie?!
So das musste jetzt grad raus, geh grad unter in meinem Loch. :(
gr sb
Hallo gr. SB,
das ist starker Tobak was Du da schreibst. Ich kenne den Depressionsdreck seit 30 Jahren. Langsam komme ich aber dahinter was da für Eiterbeutel sitzen (in der Seele).
Also nun die Sachlage:
Thema Status
1) amb. Thera in Urlaub Fakt (nicht zu ändern)
2) psychosozialer Dienst aktiv um Hilfe bitten
3) Telefonseelsorge anrufen (in BRD z.T. Kostenlos)
4) Domian vom WDR anrufen (lassen)
Ich sehe die Rolle des Lebensgefährten unklar. Der könnte auch zu einer SHG gehen, wenn ihm was an Dir liegt (vlt. macht er es ja schon).
Bei Suizidgefahr würde ich selbst aktiv zur Notaufnahme einer psych. Allgemeinklinik gehen. Die müssen Dich dann schützen (auch wenn kein Platz ist). Habe es selbst 2010 auch so gemacht.
Und nicht von den Hausärzten da abwimmeln lassen. Die kommen in den Knast wenn Sie Dich wieder heimschicken und es passiert was.
Aus meiner Sicht ist das Essen erstmal zweitrangig. Sei doch froh wenn Du 1 oder 2 Kakao getrunken bekommst.
Wenn Dich da einer abwimmelt, lass Dir das schriftlich geben!!
Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass von SM-Gefahr kaum einer was wissen will.
Lieber Freßchen und DSDS gucken und dickes Auto.
das ist starker Tobak was Du da schreibst. Ich kenne den Depressionsdreck seit 30 Jahren. Langsam komme ich aber dahinter was da für Eiterbeutel sitzen (in der Seele).
Also nun die Sachlage:
Thema Status
1) amb. Thera in Urlaub Fakt (nicht zu ändern)
2) psychosozialer Dienst aktiv um Hilfe bitten
3) Telefonseelsorge anrufen (in BRD z.T. Kostenlos)
4) Domian vom WDR anrufen (lassen)
Ich sehe die Rolle des Lebensgefährten unklar. Der könnte auch zu einer SHG gehen, wenn ihm was an Dir liegt (vlt. macht er es ja schon).
Bei Suizidgefahr würde ich selbst aktiv zur Notaufnahme einer psych. Allgemeinklinik gehen. Die müssen Dich dann schützen (auch wenn kein Platz ist). Habe es selbst 2010 auch so gemacht.
Und nicht von den Hausärzten da abwimmeln lassen. Die kommen in den Knast wenn Sie Dich wieder heimschicken und es passiert was.
Aus meiner Sicht ist das Essen erstmal zweitrangig. Sei doch froh wenn Du 1 oder 2 Kakao getrunken bekommst.
Wenn Dich da einer abwimmelt, lass Dir das schriftlich geben!!
Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass von SM-Gefahr kaum einer was wissen will.
Lieber Freßchen und DSDS gucken und dickes Auto.
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Hi!
So habe es endlich geschafft, ich hab ein E-mail an ein Therapiezentrum geschickt.
Jetzt heißt es warten. Und schauen was da rauskommt und wie es weitergeht.
LG
So habe es endlich geschafft, ich hab ein E-mail an ein Therapiezentrum geschickt.
Jetzt heißt es warten. Und schauen was da rauskommt und wie es weitergeht.
LG
Hallo gr SB,
Du siehst schon ich gucke nach was passiert bei Dir.
Chapeau für die E-Mail ans Ther.-Zentrum.
Gleich schicke ich die Mail an den VdK und die Klinik (Thema: Widerspruch zur Reha).
Zwischendurch meine Beiträge hier, Im Fussball-Fanforum, an meinen Neffen der in Schulnöten ist.
Dazu den Shitstorm gg. meinen alten AG noch etwas forcieren!
Den nächsten TV-Studiobesuch vorbereiten (kannst Du im SWR RLP ggf. auch in A gucken).<img src='http://www.webloewen.de/smilies/pic/fckstaun.gif'>
Kleiner Tip: Habe mir die Lebenskarten von Frau Reddemann gemäss PITT hier überall hingepappt. Jedes mal wenn mich der graue Nebel überkommt, hänge ich mir wieder eins an den Screen (oder ins Auto)!
Du siehst schon ich gucke nach was passiert bei Dir.
Chapeau für die E-Mail ans Ther.-Zentrum.
Gleich schicke ich die Mail an den VdK und die Klinik (Thema: Widerspruch zur Reha).
Zwischendurch meine Beiträge hier, Im Fussball-Fanforum, an meinen Neffen der in Schulnöten ist.
Dazu den Shitstorm gg. meinen alten AG noch etwas forcieren!
Den nächsten TV-Studiobesuch vorbereiten (kannst Du im SWR RLP ggf. auch in A gucken).<img src='http://www.webloewen.de/smilies/pic/fckstaun.gif'>
Kleiner Tip: Habe mir die Lebenskarten von Frau Reddemann gemäss PITT hier überall hingepappt. Jedes mal wenn mich der graue Nebel überkommt, hänge ich mir wieder eins an den Screen (oder ins Auto)!
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
Danke danke! Bin ganz zufrieden mit mir, dass ich endlich mal was gemacht habe bzw endlich mal wieder etwas geschafft habe.
Du bist ja voll aktiv! wow, auch will!
Du bist ja voll aktiv! wow, auch will!
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Ich fühl mich momentan wie gelähmt, wie einbetoniert, einfach bewegungsunfähig.
Und gleichzeitig würde ich grad nichts lieber tun als weglaufen, um wieder einmal so richtig durchatmen zu können.
Ach ich will so viel und kann einfach nicht. Und dann ärger ich mich schon wieder über mich selbst.
Ich würde gerne aus meinem Ich aussteigen und wieder Lebensfreude spüren, aktiv werden,...
Und gleichzeitig würde ich grad nichts lieber tun als weglaufen, um wieder einmal so richtig durchatmen zu können.
Ach ich will so viel und kann einfach nicht. Und dann ärger ich mich schon wieder über mich selbst.
Ich würde gerne aus meinem Ich aussteigen und wieder Lebensfreude spüren, aktiv werden,...
Also für mich persönlich sind bisher alle amb. PT. ein Eiterbeutel.
Bis wann da mal was rausfindet ist der Krieg rum.
Und ich habe allen die Traumata geschildert. Meistens will man da gár nix von wissen.
Meine Vermutungen (die sich mehr und mehr verstärken) dass meine Mutter damals von meinem Erzeuger vergewaltigt wurde und sie mir deshalb keine menschliche Wärme geben konnte, wird eher in das Reich der Fabeln verwiesen. Dass die von selbst auf sowas kommen (reine Träumerei).
Nehme an das ist zu anstrengend für die Therapeuten.
Ich bin gefühlsmäßig kaputt gemacht worden. Punkt.
Insofern musste ich auch immer Drogen nehmen, dass ich mal was spüre.
In mir ist eine solche Wut (z.T. sieht man das auch in den Mails), ich bin ein Pulverfass.
Und seit ich einen Teil der Agressionen spüren darf, spüre ich wenigstens mal Leben in mir.
Dazu diese Alpträume mit dem Erzeuger (zuletzt ist er mir mit nem Scharfschützengewehr begegnet).
Und ich hatte ihm nur ein nasses Handtuch in das Gesicht geworfen!!
Ich kümmere mich auch gar nicht mehr um die Arbeitssuche. Ich will jetzt an die Eiterbeutel dran!
Bis wann da mal was rausfindet ist der Krieg rum.
Und ich habe allen die Traumata geschildert. Meistens will man da gár nix von wissen.
Meine Vermutungen (die sich mehr und mehr verstärken) dass meine Mutter damals von meinem Erzeuger vergewaltigt wurde und sie mir deshalb keine menschliche Wärme geben konnte, wird eher in das Reich der Fabeln verwiesen. Dass die von selbst auf sowas kommen (reine Träumerei).
Nehme an das ist zu anstrengend für die Therapeuten.
Ich bin gefühlsmäßig kaputt gemacht worden. Punkt.
Insofern musste ich auch immer Drogen nehmen, dass ich mal was spüre.
In mir ist eine solche Wut (z.T. sieht man das auch in den Mails), ich bin ein Pulverfass.
Und seit ich einen Teil der Agressionen spüren darf, spüre ich wenigstens mal Leben in mir.
Dazu diese Alpträume mit dem Erzeuger (zuletzt ist er mir mit nem Scharfschützengewehr begegnet).
Und ich hatte ihm nur ein nasses Handtuch in das Gesicht geworfen!!
Ich kümmere mich auch gar nicht mehr um die Arbeitssuche. Ich will jetzt an die Eiterbeutel dran!
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