Du hast Recht, meine damalige Analytikerin berichtete mir sogar einmal wie sie selbst mit ihrer Lehranalytikerin massive Probleme hatte und diese dann die Lehranalyse abbrach. Ich nehme an, sie hatte selbst einiges was da im unreinen war.
Was mir enorm geholfen hat, das zu verdauen und damit klar zu kommen war am Ende die Entscheidung des Fachgremiums und des Richters, die darüber ihr Urteil fällten. Schon eine halbe Stunde nach der mündlichen Verhandlung rief der Richter mich an, um mir das Ergebnis mitzuteilen. Ich weiß noch, wie erleichtert ich damals war.
Weil es mir gezeigt hat, ich habe nichts falsch gemacht.
Weil die Beweise und die Argumente auf meiner Seite waren.
Und weil ich als - angeblich schwerst gestörte Patienten - rehabiliert war.
Das half mir letztlich am meisten mit der Sache abzuschliessen und wieder meinen Frieden zu finden. Ich spürte auch, wie mir die Jahre der gemeinsamen Arbeit trotzdem geholfen haben und es mir dann unterm Strich, trotz diesem Ende, insgesamt besser ging als vorher.
Vielleicht kann es auch hier jemanden ermutigen sich für sich einzusetzen, dachte ich mir.
Liebe Grüße
Falsche Anschuldigungen von Therapeutin - Das Ende?
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