Siezen und Duzen
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EinTherapeut
- Forums-Insider

, 34 - Beiträge: 181
Mal etwas aus der Perspektive von mir als Therapeuten:
Ich halte für mich persönlich wenig von Konformitäten und Verhaltensregeln. Von dem her wäre es mir lieber, wenn es diese Formalitäten ums Siezen und Duzen nicht gäbe. Schlussendlich ist das ja ein Ritual von Nähe/Distanz-Regulierung und als das sicherlich wichtig. Ich pflege jedoch lieber einen flexibleren Umgang von Moment zu Moment als diese hochstilisierten Brüche. In der Beziehung zu meinen Patienten ist Nähe/Distanz natürlich etwas Grundsätzliches, wobei ich die Verantwortung auch klar bei mir sehe, dies in einem gesunden Verhältnis zu bewahren. Wenn man Patienten siezt ist man da auf der "sicheren Seite". Zu viel Nähe wird nämlich schnell mal missbräuchlich und kann Patienten auch schaden. Zu viel Distanz ist natürlich auch nicht gut, aber meist harmloser bezüglich schädlicher Auswirkungen.
Aber man kann zu viel Nähe beim Siezen und zu viel Distanz beim Duzen haben. Ich hätte da auch einige Kandidaten, denen ich gerne das "Sie" wieder anbieten würde. Aber bisher habe ich es noch nicht gemacht. Wüsste da auch nicht, ob man das "darf". Ich fände es mal schon eine sehr klare Ansage, dass ich diese Person scheisse finde. Und das muss man nicht immer kommunizieren.
Nun zu meiner Haltung: Ich mag eigentlich lieber das Duzen. Bei Patienten hätte ich dann das Bedürfnis, auf ein "Sie" zu bestehen, wenn ich die Beziehung als zu nah empfinden würde. Ansonsten ist das "Sie" einfach üblicher und deshalb auch harmloser/kann einem weniger zum Vorwurf gemacht werden. Ich würde jedoch niemals von mir aus das "Du" erbeten. Eher nachfragen, was meinem Patienten lieber ist. Schlussendlich ist es ja mein Job, das optimale Beziehungsangebot für meine Patienten zu erschaffen. Meine Bedürfnisse sind da immer sekundär (mal auf die 50 Minuten, wo die Sitzung stattfindet, beschränkt) und das soll durch den Prozess auch immer klar gemacht werden.
Exkurs zu Elena: Das Duzen als Technik anzuwenden ist sicherlich auch eine interessante Technik.
Ich halte für mich persönlich wenig von Konformitäten und Verhaltensregeln. Von dem her wäre es mir lieber, wenn es diese Formalitäten ums Siezen und Duzen nicht gäbe. Schlussendlich ist das ja ein Ritual von Nähe/Distanz-Regulierung und als das sicherlich wichtig. Ich pflege jedoch lieber einen flexibleren Umgang von Moment zu Moment als diese hochstilisierten Brüche. In der Beziehung zu meinen Patienten ist Nähe/Distanz natürlich etwas Grundsätzliches, wobei ich die Verantwortung auch klar bei mir sehe, dies in einem gesunden Verhältnis zu bewahren. Wenn man Patienten siezt ist man da auf der "sicheren Seite". Zu viel Nähe wird nämlich schnell mal missbräuchlich und kann Patienten auch schaden. Zu viel Distanz ist natürlich auch nicht gut, aber meist harmloser bezüglich schädlicher Auswirkungen.
Aber man kann zu viel Nähe beim Siezen und zu viel Distanz beim Duzen haben. Ich hätte da auch einige Kandidaten, denen ich gerne das "Sie" wieder anbieten würde. Aber bisher habe ich es noch nicht gemacht. Wüsste da auch nicht, ob man das "darf". Ich fände es mal schon eine sehr klare Ansage, dass ich diese Person scheisse finde. Und das muss man nicht immer kommunizieren.
Nun zu meiner Haltung: Ich mag eigentlich lieber das Duzen. Bei Patienten hätte ich dann das Bedürfnis, auf ein "Sie" zu bestehen, wenn ich die Beziehung als zu nah empfinden würde. Ansonsten ist das "Sie" einfach üblicher und deshalb auch harmloser/kann einem weniger zum Vorwurf gemacht werden. Ich würde jedoch niemals von mir aus das "Du" erbeten. Eher nachfragen, was meinem Patienten lieber ist. Schlussendlich ist es ja mein Job, das optimale Beziehungsangebot für meine Patienten zu erschaffen. Meine Bedürfnisse sind da immer sekundär (mal auf die 50 Minuten, wo die Sitzung stattfindet, beschränkt) und das soll durch den Prozess auch immer klar gemacht werden.
Exkurs zu Elena: Das Duzen als Technik anzuwenden ist sicherlich auch eine interessante Technik.
"Einer der wunderbarsten Beispiele für den Ausgleich, den das Leben uns schenkt, ist, dass niemand aufrichtig versuchen kann, einem anderen Menschen zu helfen, ohne sich selbst zu helfen." - Ralph Waldo Emerson
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graue seifenblase
- Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
@Therapeut
Ich finde es super und sehr spannend einmal die andere Seite zu erfahren.
Warum sprichst du die Leute, die du lieber mit Sie ansprechen würdest einfach mal mit sie an, du wirst ja dann eh sehen, was passiert. Und ich traue dir zu, dass du schon den richtigen Rahmen dafür findest und auch für deine Klienten gestaltest, damit sie es auch annehmen können.
Ich hoffe es ist ok, wenn ich dich hier einfach der Frechheit halber einfach duze, denn irgendwie duzen wir uns alle hier (und mir ist egal ob du Betroffener oder Therapeut bist, für mich bist du eine Person), zumindest kommt es mir so vor und ich mach es einfach so, denn diese Anonymität die durch das Internet gegeben ist, finde ich schafft schon genügend Distanz.
lg gr sb
Ich finde es super und sehr spannend einmal die andere Seite zu erfahren.
Warum sprichst du die Leute, die du lieber mit Sie ansprechen würdest einfach mal mit sie an, du wirst ja dann eh sehen, was passiert. Und ich traue dir zu, dass du schon den richtigen Rahmen dafür findest und auch für deine Klienten gestaltest, damit sie es auch annehmen können.
Ich hoffe es ist ok, wenn ich dich hier einfach der Frechheit halber einfach duze, denn irgendwie duzen wir uns alle hier (und mir ist egal ob du Betroffener oder Therapeut bist, für mich bist du eine Person), zumindest kommt es mir so vor und ich mach es einfach so, denn diese Anonymität die durch das Internet gegeben ist, finde ich schafft schon genügend Distanz.
lg gr sb
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Fast Forward
- Forums-Insider

, 24 - Beiträge: 369
DAS ist ein sehr guter Satz, mit dem kann ich viel anfangen! Ich glaube, in meiner Therapie gibt es viel Nähe, unabhängig von Duzen oder Siezen (und nein, ich habe es noch nicht angesprochen, hat sich nicht ergeben).EinTherapeut hat geschrieben: Aber man kann zu viel Nähe beim Siezen und zu viel Distanz beim Duzen haben.
Nur eine Frage: soweit ich das bisher gelesen habe, ist Sympathie eine Grundvoraussetzung, dass der Therapeut mit dem Klienten arbeiten kann. Wäre es wirklich ausgeschlossen, dem problematischen Klienten zu verstehen zu geben, dass du nicht mehr mit ihm arbeiten kannst? Das kann ja zig Gründe haben und ich würde befürchten, nicht alles geben zu können, müsste ich mit einer Person arbeiten, die ich so gar nicht mag, weil ich mich dann auch immer weniger hineinfühlen kann.
Ich waere ja dafuer, dass Rainer eine Kommission bildet, bei der jeder zuerst mal seinen Wunsch-Alias vorstellen darf, und Rainer prueft dann, ob er den laecherlich findet oder nicht ...
sich hinter dem Gespoett der Leute zu verstecken finde ich wiederum ein bisschen seltsam, hier hat sich noch niemand an Marzipanschnutes Namen gestoert, den ich uebrigens sehr huebsch finde ...
aber mir entgeht halt auch die Aesthetik in Bindestrich-JGS.....
sich hinter dem Gespoett der Leute zu verstecken finde ich wiederum ein bisschen seltsam, hier hat sich noch niemand an Marzipanschnutes Namen gestoert, den ich uebrigens sehr huebsch finde ...
aber mir entgeht halt auch die Aesthetik in Bindestrich-JGS.....
“I'm just the weatherman
I make the sun, wind, rain and the colourful rainbow
I am a lucky man
I can freeze my pain if I feel that way”
Sub7even
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EinTherapeut
- Forums-Insider

, 34 - Beiträge: 181
Interessanterweise sind die einzigen Personen, von denen ich das "Sie" verlangen würde ehemalige Vorgesetzte, also Leute die in einer Machtposition waren und diese aus meiner Sicht missbraucht haben, um persönliche Bedürfnisse durchzusetzen. Meine Aussage bezieht sich also nicht auf einen Klienten.Fast Forward hat geschrieben:EinTherapeut hat geschrieben: Nur eine Frage: soweit ich das bisher gelesen habe, ist Sympathie eine Grundvoraussetzung, dass der Therapeut mit dem Klienten arbeiten kann. Wäre es wirklich ausgeschlossen, dem problematischen Klienten zu verstehen zu geben, dass du nicht mehr mit ihm arbeiten kannst? Das kann ja zig Gründe haben und ich würde befürchten, nicht alles geben zu können, müsste ich mit einer Person arbeiten, die ich so gar nicht mag, weil ich mich dann auch immer weniger hineinfühlen kann.
Bisher habe ich mal noch keinen Klienten erlebt, welcher mir unsympathisch ist. Unvermeidliche Abneigung entsteht aus meinem Verständnis sowieso nur, wenn jemand konsequent meine Bedürfnisse übergeht. Wenn man nicht in einer Abhängigkeit ist, kann man dies meist aus eigener Macht verhindern. Im therapeutischen Rahmen gibt es wenig Bedürfnisse von mir, die übergangen werden können. Diese wären wohl: Oft aufkommendes Platzenlassen des Termins (wenn dies für mich einen Lohnausfall bedeutet), für mich unangenehme Körperausdünstungen (oder auch übertriebener Gebrauch von Parfume etc.), fragwürdige Therapieaufträge (wenn jemand z.B. nur einen Verbündeten sucht, um den Rest der Welt besser abwerten zu können). Wenn dies zum Problem werden würde, wäre das aber erstmals ein Thema in der Therapie. Und dies als MEIN Problem und nicht als Problem des Patienten.
Ich finde es eigentilch wichtig, auch von meiner Seite her immer klar zu machen, dass die Frage, ob ich der richtige Therapeut für den betreffenden Klienten, zu jeder Zeit der Therapie völlig legitim ist. Ansonsten besteht meiner Meinung nach die Gefahr, dass es zu missbräuchlichen Beziehungskonstellationen kommt.
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graue seifenblase
- Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Meine Thera hat mir heute das DU angeboten, bzw mich gefragt ob es für mich passen würde und ob ich es möchte.
Da ich ja der Mensch bin, der lieber perdu ist, habe ich das natürlich dankend angenommen.
Irgendwie ist die Situation jetzt angenehm komisch. Komisch, weil es einfach eine Umstellung ist sie auf einmal DU zu ihr zu sagen und von ihr mit DU angesprochen werden. Aber es ist total angenehm, es entsteht eine ganz andere Art von Nähe und Distanz, aber es ist nicht Näher als vorher, aber einfach anders und der Respekt ist der gleiche wie vorher.
Da ich ja der Mensch bin, der lieber perdu ist, habe ich das natürlich dankend angenommen.
Irgendwie ist die Situation jetzt angenehm komisch. Komisch, weil es einfach eine Umstellung ist sie auf einmal DU zu ihr zu sagen und von ihr mit DU angesprochen werden. Aber es ist total angenehm, es entsteht eine ganz andere Art von Nähe und Distanz, aber es ist nicht Näher als vorher, aber einfach anders und der Respekt ist der gleiche wie vorher.
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bunnymammi
- Helferlein

, 46 - Beiträge: 131
Wenn meiner es mir anbieten würde, dann würde ich es annehmen. Mir ist es aber wirklich lieber es bleibt beim Sie. Ich schätze ihn so ein, das es niemals dazu kommt.
ganz einfach darum: ich bin in Therapie bei einem Menschen der mich persönlich nicht kennt und den ich nicht berühre. Wenn ich jemanden Duze, lass ich ihn freundschaftlich in mein Leben Das will ich bei dem Therapeuten nicht. Er bleibt für mich meinTherapeut und dort kann ich alles lassen was mich bedrückt und muß mich nicht schämen und ga rnichts dergleichen.
Hätte ich ein Du-Verhältnis, wäre er wie ein Freund. Und dem würde ich niemals das erzählen, was ich in der Therapie erzähle. Ihn berührt es nicht und ich bin ohne schlechtes Gewissen!
ganz einfach darum: ich bin in Therapie bei einem Menschen der mich persönlich nicht kennt und den ich nicht berühre. Wenn ich jemanden Duze, lass ich ihn freundschaftlich in mein Leben Das will ich bei dem Therapeuten nicht. Er bleibt für mich meinTherapeut und dort kann ich alles lassen was mich bedrückt und muß mich nicht schämen und ga rnichts dergleichen.
Hätte ich ein Du-Verhältnis, wäre er wie ein Freund. Und dem würde ich niemals das erzählen, was ich in der Therapie erzähle. Ihn berührt es nicht und ich bin ohne schlechtes Gewissen!
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graue seifenblase
- Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
@bunnymammi
Also dass es deinen Thera nicht berührt, das stimmt nicht, ob du es willst oder nicht, wir beschäftigen unsere Theras.
Es ist natürlich nicht immer gleich, aber es gibt auch mal Zeiten in denen wir unsere Theras mehr beschäftigen und mal weniger.
Ich erfahre das zur Zeit am eigenen Leib, obwohl ich es nicht will, aber unsere Theras sind auch "nur" Menschen. Denn ich will nicht, dass sich meine Thera außerhalb unserer Stunden Gedanken macht, oder sonst was, aber dem ist nicht so, da kann ich wollen was ich will. Genauso will ich nicht, dass sie sich Sorgen macht oder sonst irgendwas, aber das können wir nicht beeinflussen, wir müssen einfach darauf vertrauen, dass die Theras wissen, wie sie damit umgehen.
Zum Annehmen oder nicht: Wenn es dir unangenehm ist, dann musst du es nicht annehmen, die Theras verstehen das, meine hat mir gesagt, dass sie es sehr unterschiedlich handhabt und auch schon Klienten bei ihr gemeint haben, dass sie lieber persie bleiben würden und es war für sie kein Problem.
Für mich hat ein Du-Verhältnis keinen direkten Zusammenhang mit Freundschaft, denn ich bin z.B. auch mit meinen Chefs perdu und wir sind nicht befreundet.
Also dass es deinen Thera nicht berührt, das stimmt nicht, ob du es willst oder nicht, wir beschäftigen unsere Theras.
Es ist natürlich nicht immer gleich, aber es gibt auch mal Zeiten in denen wir unsere Theras mehr beschäftigen und mal weniger.
Ich erfahre das zur Zeit am eigenen Leib, obwohl ich es nicht will, aber unsere Theras sind auch "nur" Menschen. Denn ich will nicht, dass sich meine Thera außerhalb unserer Stunden Gedanken macht, oder sonst was, aber dem ist nicht so, da kann ich wollen was ich will. Genauso will ich nicht, dass sie sich Sorgen macht oder sonst irgendwas, aber das können wir nicht beeinflussen, wir müssen einfach darauf vertrauen, dass die Theras wissen, wie sie damit umgehen.
Zum Annehmen oder nicht: Wenn es dir unangenehm ist, dann musst du es nicht annehmen, die Theras verstehen das, meine hat mir gesagt, dass sie es sehr unterschiedlich handhabt und auch schon Klienten bei ihr gemeint haben, dass sie lieber persie bleiben würden und es war für sie kein Problem.
Für mich hat ein Du-Verhältnis keinen direkten Zusammenhang mit Freundschaft, denn ich bin z.B. auch mit meinen Chefs perdu und wir sind nicht befreundet.
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bunnymammi
- Helferlein

, 46 - Beiträge: 131
Ja,bei mir ist es so ich werde dann zu "locker" daher bin ich froh, dass er esnicht angeboten hat. Und ich glaube das wird er auch nciht. Hoffe ich mal.
Ja und du hast auch Recht wenn du schreibst, es berührt sie nicht.habe ich wohl nciht korrekt ausgedrückt. Er merkst sich ja alles, ohne es aufzuschreiben.
So erschrocken wie er manchmal guckt , merke ich schon es trifft ihn regelrecht. manchmal spüre ich auch, dass er etwas sagen möchte zum Thema Mutter,doch er darf nicht. Würde aber gern.
Ja und du hast auch Recht wenn du schreibst, es berührt sie nicht.habe ich wohl nciht korrekt ausgedrückt. Er merkst sich ja alles, ohne es aufzuschreiben.
So erschrocken wie er manchmal guckt , merke ich schon es trifft ihn regelrecht. manchmal spüre ich auch, dass er etwas sagen möchte zum Thema Mutter,doch er darf nicht. Würde aber gern.
Da in der letzten Sitzung mein Thera für einen Moment glaubte, ich hätte ihn geduzt, obwohl ich damit einen Man-Satz in Du-Form meinte, denke ich auch darüber nach, wie das wäre. Ich weiß, dass er mit einem seiner anderen Patienten per Du ist. Ausnützen würde ich es nicht, da ich in meinem Verein auch alle duze, obwohl mir die Leute deshalb nicht unbedingt vertrauter sind. Irgendwo wende ich das Sie gleich an wie das Du. Die Sprache ist nur etwas weniger gestellt und förmlich. Alles andere bleibt gleich für mich.
Lieben Gruß
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
Also ich merke schon den Unterschied zwischen dem "Sie" vorher und dem "Du" seit einigen Wochen. Für mich war das hilfreich, um noch mehr Vertrauen zu fassen. Vielleicht nicht nur das Du an sich, sondern mehr das Angebot meines Theras dafür. Dass wir uns jetzt duzen, macht es für mich auch bei einigen Themen leichter, darüber zu sprechen. Es entsteht für mich mehr der Eindruck im Kopf, ich könnte alles erzählen, die (gedankliche) Distanz ist ein Stück weit gefallen.
"Dinge sehen wir nicht so, wie sie sind,
sondern so, wie wir sind."
sondern so, wie wir sind."
Bei mir würde es den Schriftverkehr erschweren, weil ich ihm Mails sende und eine Kopie davon geht an meinen Hausarzt, der involviert ist. Diesen sieze ich ja auch, also muss ich beide siezen, sonst entsteht da ein Ungleichgewicht. Da müsste ich dann wirklich an beide separat schreiben, würde natürlich auch gehen. Aber mein Thera ist absolut der Vorsichtige, ich glaube nicht, dass er das anbietet. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass ein Patient wie derjenige, der ihn duzt, ihm das Du irgendwo auch aufgenötigt hat und er da nicht Nein sagen konnte. Denn dieser kam einfach mal zu ihm, ohne einen Termin zu machen, also ziemlich übergriffig. Danach ging der Patient gleich beleidigt weg, weil er nicht gleich Einlass bekam, weil meine Therapiesitzung noch lief. Ich bot sogar an, früher Schluss zu machen, was aber mein Thera nicht wollte. Ich werde das Du jedenfalls nicht von mir aus anbieten.
Lieben Gruß
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
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graue seifenblase
- Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
@elana
Das versteh ich, dass es schwierig ist, wenn man etwas an zwei Personen schreibt und mit diesen unterschiedliche Ansprachen hätte.
Ich hätte das du auch nie von meiner Seite angeboten, aber da sie es mir anbot und mich fragte nahm ich es gerne an.
Das DU ist mir einfach lieber. Ich bin eh gespannt wie es in den nächsten Sitzungen wird, denn bei der letzten Sitzung war ich ja nicht alleine bei ihr, sondern mit meinem Vater und da war die ganze Situation generell anders.
Das versteh ich, dass es schwierig ist, wenn man etwas an zwei Personen schreibt und mit diesen unterschiedliche Ansprachen hätte.
Ich hätte das du auch nie von meiner Seite angeboten, aber da sie es mir anbot und mich fragte nahm ich es gerne an.
Das DU ist mir einfach lieber. Ich bin eh gespannt wie es in den nächsten Sitzungen wird, denn bei der letzten Sitzung war ich ja nicht alleine bei ihr, sondern mit meinem Vater und da war die ganze Situation generell anders.
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dieguteFee
- sporadischer Gast

, 38 - Beiträge: 6
hallo zusammen,
ich komme aus einer Gegend, wo man grundsätzlich per Du ist - die einzigen Menschen die per Sie angesprochen werden sind der Pfarrer und der Dorfarzt wobei die uns aber auch duzen...hmmm
meine Therapeutin ist per Du mit mir, und ich kann sehr gut damit umgehen, ebenso mein Psychiater
ich finde es wichtig, das man sich bei der Therapie wohlfühlt - egal mit Sie oder Du - und für beide Seiten muss es natürlich passen...
lg
dieguteFee
ich komme aus einer Gegend, wo man grundsätzlich per Du ist - die einzigen Menschen die per Sie angesprochen werden sind der Pfarrer und der Dorfarzt wobei die uns aber auch duzen...hmmm
meine Therapeutin ist per Du mit mir, und ich kann sehr gut damit umgehen, ebenso mein Psychiater
ich finde es wichtig, das man sich bei der Therapie wohlfühlt - egal mit Sie oder Du - und für beide Seiten muss es natürlich passen...
lg
dieguteFee
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