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So., 06.03.2022, 08:48
Ich weiß nicht, ….
…. ich kann die Bedenken – wenigstens teilweise – zwar nachvollziehen, teile sie aber nicht, allenfalls ein wenig.
Mag manchem ja zu undifferenziert sein, aber Waffen, Kriegswaffen?
Ganz guten Zwecken dienen sie nie, werden sie gebraucht, eingesetzt, richten sie immer Leid an.
Wobei ich die „Waffenprofis“ immer für gefährlicher halte, als die Laien.
Und zur Frage, wer in der Ukraine nun Waffen hat, Waffen bekommen soll?
Wer gilt da als Profi, wer als Laie/Zivilist?
Rußland und die Ukraine haben eine Wehrpflicht. Ich geh mal davon aus, dass nun beide Armeen, die in der Ukraine kämpfen, viele Wehrpflichtigen haben, wahrscheinlich sogar überwiegend Wehrpflichtige einsetzen . Vielleicht ja, weil ich selbst so mal ins Militär kam, für mich sind auch das Zivilisten.
Bewaffnete Zivilisten? Was es mit dem einzelnen macht, wenn er Waffen einsetzt, gebraucht?
Selten wirklich Gutes. Aber nach allem, was ich dazu weiß, werden die allermeisten nicht zu Extremisten, Terroristen.
Fast schon umgekehrt: All die, die warum auch immer, zu Waffenprofis, Kriegsprofis, geworden sind, sind für mich die, auf die man mehr sehen muss, auch dann, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Oder …. es dürfte weltweit diverse bewaffnete Einheiten, Gruppen geben, jenseits des Militärs von Staaten. Ließ sich früher unter dem Begriff „Söldner“ zusammenfassen, passte heute auf vieles nicht mehr (ganz). In dem Bereich aber für mich die größte Gefahr, dass sich was „verselbstständigt“.
LG hawi
„Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher
und die Intelligenten voller Zweifel sind.“
Bertrand Russell