Ab wann ist ein stationäre Therapie anzudenken?
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
@elana
Ja auf die meisten Fragen habe ich schon die Antworten.
Der Aufenthalt in meiner Wunschklinik ist doppelt so lange also insgesamt 3Monate, aber wenn ich schon ein ST mache, dann mache ich es gleich richtig und ganz.
Prinzipiell habe ich mich ja schon dafür entschieden, mein Problem ist halt jetzt dass Schwierigkeiten mit der Arbeit dazugekommen sind.
Und ich will alles daran setzen, dass ich meine Arbeit nicht verliere, denn ich liebe meine Arbeit und wenn das für mich eben bedeutet, dass ich wieder arbeiten gehe und auf den nächsten Zusammenbruch warte, der früher oder später wieder kommen wird.
Aber das ist dann nun mal so, dazu habe ich mich dann entschieden und damit muss ich und nur ich alleine leben.
Meine PT und Ärzte wollen eh unbedingt haben, dass ich diese ST mache und ich denke die haben genügend mit Menschen zu tun die psychische Probleme haben und können realistisch einschätzen ob es nötig, zielführend ist und ob ich überhaupt eine Chance auf einen Platz hätte.
Ja auf die meisten Fragen habe ich schon die Antworten.
Der Aufenthalt in meiner Wunschklinik ist doppelt so lange also insgesamt 3Monate, aber wenn ich schon ein ST mache, dann mache ich es gleich richtig und ganz.
Prinzipiell habe ich mich ja schon dafür entschieden, mein Problem ist halt jetzt dass Schwierigkeiten mit der Arbeit dazugekommen sind.
Und ich will alles daran setzen, dass ich meine Arbeit nicht verliere, denn ich liebe meine Arbeit und wenn das für mich eben bedeutet, dass ich wieder arbeiten gehe und auf den nächsten Zusammenbruch warte, der früher oder später wieder kommen wird.
Aber das ist dann nun mal so, dazu habe ich mich dann entschieden und damit muss ich und nur ich alleine leben.
Meine PT und Ärzte wollen eh unbedingt haben, dass ich diese ST mache und ich denke die haben genügend mit Menschen zu tun die psychische Probleme haben und können realistisch einschätzen ob es nötig, zielführend ist und ob ich überhaupt eine Chance auf einen Platz hätte.
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
hi @ll
Neuigkeiten:
Arbeit: Ich bin jetzt bis auf weiteres im Krankenstand, soll von der Arbeit noch mind. 4 Monate zaus bleiben und es wurde eine Krankenstandsvertetung eingestellt, das heißt mein Arbeitsplatz bleibt mir fix erhalten. *freu*
ST: Am Freitag ist es soweit, ich habe um 9:00 mein Erstgespräch in meiner Wunschklinik. Hierfür habe ich mir einen Befund meiner Psychiaterin und einen Bericht meiner PT organisiert, welche ich mitnehmen werde. Hoffentlich hilft das für eine Aufnahme und vielleicht bekomme ich auch einen früheren Platz.
Neuigkeiten:
Arbeit: Ich bin jetzt bis auf weiteres im Krankenstand, soll von der Arbeit noch mind. 4 Monate zaus bleiben und es wurde eine Krankenstandsvertetung eingestellt, das heißt mein Arbeitsplatz bleibt mir fix erhalten. *freu*
ST: Am Freitag ist es soweit, ich habe um 9:00 mein Erstgespräch in meiner Wunschklinik. Hierfür habe ich mir einen Befund meiner Psychiaterin und einen Bericht meiner PT organisiert, welche ich mitnehmen werde. Hoffentlich hilft das für eine Aufnahme und vielleicht bekomme ich auch einen früheren Platz.
Hallo gr Seifenblase,
ich freue mich wirklich für Dich, dass nun diese Lösung da ist.
Ich hatte das Gefühl dass der AG da schon was eintüten wird für Dich.
Ich nehme an dass Du es ihm verdanken kannst.
Ist ja irgendwie auch Fachkräftemangel, da sollte man sich die guten Kräfte schon halten!
Und für die Therapie alles Gute.
Sag mir wenn möglich, ob die Dir wenigstens was für die Zwischenzeit empfehlen.
Ach so sagt mir wenn Euch die Smileys nicht gefallen (mir macht es Freude die dazuzupacken!)
ich freue mich wirklich für Dich, dass nun diese Lösung da ist.
Ich hatte das Gefühl dass der AG da schon was eintüten wird für Dich.
Ich nehme an dass Du es ihm verdanken kannst.
Ist ja irgendwie auch Fachkräftemangel, da sollte man sich die guten Kräfte schon halten!
Und für die Therapie alles Gute.
Sag mir wenn möglich, ob die Dir wenigstens was für die Zwischenzeit empfehlen.
Ach so sagt mir wenn Euch die Smileys nicht gefallen (mir macht es Freude die dazuzupacken!)
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Traurige Seele
- Forums-Gruftie

, 34 - Beiträge: 610
Hallo graue Seifenblase,
es freut mich dass das alles so gut geklappt hat. Und ich hoffe dass Dir die Klinik gut tun wird.
Meine Thera hat heute das erste mal über die Möglichkeit eines Klinikaufenthaltes angesprochen. Habe ja einen Reha Antrag gestellt bei der Rentenversicherung und die haben jetzt geschrieben dass sie nicht zuständig sind und haben es an die Krankenkasse abgewälzt. Und von da hab ich nix gehört, die werden dann bestimmt auch ablehnen oder mir eine akute Klinik empfehlen. Na super, ich hab zu meiner Thera gesagt dann geh ich gar nicht weil zur Reha dürften meine 2 Söhne mit und in die Klinik geht das ja nicht und das bring ich nicht übers Herz (3 und 6 Jahre alt), sie sind doch noch so klein und ich will nicht 2 oder 3 Monate in eine Klinik und meine Kinder zu einer Haushaltshilfe abschieben .
Hat mir dazu vielleicht eine Mama einen Rat hier???
LG TS
es freut mich dass das alles so gut geklappt hat. Und ich hoffe dass Dir die Klinik gut tun wird.
Meine Thera hat heute das erste mal über die Möglichkeit eines Klinikaufenthaltes angesprochen. Habe ja einen Reha Antrag gestellt bei der Rentenversicherung und die haben jetzt geschrieben dass sie nicht zuständig sind und haben es an die Krankenkasse abgewälzt. Und von da hab ich nix gehört, die werden dann bestimmt auch ablehnen oder mir eine akute Klinik empfehlen. Na super, ich hab zu meiner Thera gesagt dann geh ich gar nicht weil zur Reha dürften meine 2 Söhne mit und in die Klinik geht das ja nicht und das bring ich nicht übers Herz (3 und 6 Jahre alt), sie sind doch noch so klein und ich will nicht 2 oder 3 Monate in eine Klinik und meine Kinder zu einer Haushaltshilfe abschieben .
Hat mir dazu vielleicht eine Mama einen Rat hier???
LG TS
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@Traurige Seele
Wie wäre es mit dem Vater oder sonst Verwandten?
So ne Pause von der ganzen Familie wäre doch wichtig zur Erholung, sonst hast Du dort laufend mit der Betreuung Deiner Kinder zu tun und kannst Dich zu wenig erholen. Dann lieber eine kürzere Zeit hingehen und dafür richtig raus, wenn es geht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, am WE nach Hause zu gehen.
Wie wäre es mit dem Vater oder sonst Verwandten?
So ne Pause von der ganzen Familie wäre doch wichtig zur Erholung, sonst hast Du dort laufend mit der Betreuung Deiner Kinder zu tun und kannst Dich zu wenig erholen. Dann lieber eine kürzere Zeit hingehen und dafür richtig raus, wenn es geht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, am WE nach Hause zu gehen.
Lieben Gruß
elana
inaktiv, siehe Link in meinem Profil
elana
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Hallo Traurige Seele,
ja schwierig, wenn man zwei so kleine Kiddis hat... Was ist denn mit dem Papa oder mit Oma + Opa im Notfall? Würde schwer werden, aber deine Gesundheit wird auch nicht besser, wenn du nichts machst und letztlich ists auch für dich besser und intensiver, ohne die Kiddis zu gehen.... meine Meinung. Somit bist du aus dem Alltag komplett raus und es muss ja nicht bedeuten, dass du 2 - 3 Monate weg bleibst - notfalls wenn nichts anderes geht, wie wäre es in diesem Fall mit einer Tagesklinik?
Hallo graue Seifenblase,
das liest sich gut bei dir, find es gut, dass der Arbeitgeber dir den Rücken frei hält und dir Zeit gibt. Das zeigt deinen Stand im Job (einen guten Stand) und auch dass es dein Arbeitgeber als wichtig empfindet, erst zu genesen und dann wieder zu malochen Du siehst, deine Gedanken sind viel zu ausgeprägt, du machst dich selbst windelweich mit deinen Gedanken, die nicht nötig sind/waren.
Jetzt wünsch ich dir sehr, dass der Klinikaufenthalt so schnell wie möglich kommt.
LG Gisi
ja schwierig, wenn man zwei so kleine Kiddis hat... Was ist denn mit dem Papa oder mit Oma + Opa im Notfall? Würde schwer werden, aber deine Gesundheit wird auch nicht besser, wenn du nichts machst und letztlich ists auch für dich besser und intensiver, ohne die Kiddis zu gehen.... meine Meinung. Somit bist du aus dem Alltag komplett raus und es muss ja nicht bedeuten, dass du 2 - 3 Monate weg bleibst - notfalls wenn nichts anderes geht, wie wäre es in diesem Fall mit einer Tagesklinik?
Hallo graue Seifenblase,
das liest sich gut bei dir, find es gut, dass der Arbeitgeber dir den Rücken frei hält und dir Zeit gibt. Das zeigt deinen Stand im Job (einen guten Stand) und auch dass es dein Arbeitgeber als wichtig empfindet, erst zu genesen und dann wieder zu malochen Du siehst, deine Gedanken sind viel zu ausgeprägt, du machst dich selbst windelweich mit deinen Gedanken, die nicht nötig sind/waren.
Jetzt wünsch ich dir sehr, dass der Klinikaufenthalt so schnell wie möglich kommt.
LG Gisi
Manchmal muss man Menschen aufgeben. Nicht weil sie dir egal sind, sondern weil du es ihnen bist.
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Traurige Seele
- Forums-Gruftie

, 34 - Beiträge: 610
Hallo Elena und Gisi,
danke für Eure Antworten. Ja ich weiß es wäre besser allein zu gehen aber mein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber ist groß.
Also der Vater der Jungs hat seit März einen neuen Job und ist sehr eingespannt und kann auf keinen Fall frei nehmen. Es gibt nur eine Oma bei uns und die arbeitet und versorgt nebenher ihre Mutter die etwas Pflegebedürftig ist. Meinen Vater kenne ich nicht. Geschwister hab ich keine. Meinem Mann sein Vater ist verstorben und seine Mutter in einem Pflegeheim da sie schwerst Pflegebedürftig ist.
Das ist ja schon im Alltag mein Problem außer meinem Mann keinen Rückhalt zu haben.
Man müsste dann mit Haushaltshilfe arbeiten und das bekomme ich nicht übers Herz.
Meinem Großen würde ich das zutrauen der wird ja bald 7 aber der Kleine mit erst 3 das krieg ich nicht hin.
Meine Freundin hat das gemacht und war 3 Monate in der Klinik und die Kinder waren so durch den Wind, das möchte ich so nicht haben.
Muss jetzt mal schauen ob ich Widerspruch einlegen kann wegen der Reha und dann werden wir sehen was da rauskommt ansonsten muss ich mir einen Notfallplan überlegen.
Meine Devise gerade ist durchhalten........ Ich funktioniere wir ein Roboter.
LG TS
danke für Eure Antworten. Ja ich weiß es wäre besser allein zu gehen aber mein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber ist groß.
Also der Vater der Jungs hat seit März einen neuen Job und ist sehr eingespannt und kann auf keinen Fall frei nehmen. Es gibt nur eine Oma bei uns und die arbeitet und versorgt nebenher ihre Mutter die etwas Pflegebedürftig ist. Meinen Vater kenne ich nicht. Geschwister hab ich keine. Meinem Mann sein Vater ist verstorben und seine Mutter in einem Pflegeheim da sie schwerst Pflegebedürftig ist.
Das ist ja schon im Alltag mein Problem außer meinem Mann keinen Rückhalt zu haben.
Man müsste dann mit Haushaltshilfe arbeiten und das bekomme ich nicht übers Herz.
Meinem Großen würde ich das zutrauen der wird ja bald 7 aber der Kleine mit erst 3 das krieg ich nicht hin.
Meine Freundin hat das gemacht und war 3 Monate in der Klinik und die Kinder waren so durch den Wind, das möchte ich so nicht haben.
Muss jetzt mal schauen ob ich Widerspruch einlegen kann wegen der Reha und dann werden wir sehen was da rauskommt ansonsten muss ich mir einen Notfallplan überlegen.
Meine Devise gerade ist durchhalten........ Ich funktioniere wir ein Roboter.
LG TS
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
@Henrike, Traurige Seele, Gisi
Danke!
@ Gisi
Bei mir ist es so, dass ich immer das schlechteste erwarte um dadurch möglichen für mich negativ empfundene Reaktionen als nicht so arg zu empfinden, denn so habe ich nichts anderes erwartet und werde somit weniger enttäuscht. Das beruht einfach auf meiner Kindheit. Ist für mich ein Überlebensmechanismus, der es mir natürlich jetzt im Erwachsenenalter nicht immer ganz so einfach macht.
@Traurige Seele
Sicher, dass es in keiner Klinik eine Möglichkeit gibt, dass deine Kinder mitkommen. Also ich muss sagen natürlich wäre es für deine persönliche Genesung von großem Vorteil wenn du diesen Aufenthalt alleine machen könntest, aber ich denke mir, das weißt du eh.
Aber ich sehe auch eine große Chance darin wenn deine Kinder mitkommen. Da spreche ich hauptsächlich aus der Sicht der Pädagogin bzw Sonderpädagogin und auch teilweise ais meiner persönlichen Sicht und Erfahrung.
Denn vielleicht ist es möglich, dass ihr dort alle Einzeltherapie und Familientherapie macht, du und deine Kinder wären gut aufgehoben. Denn an deinen Kindern geht deine Krankheit nicht spurlos vorüber, umso jünger sie sind umso eher sind sie dafür empfänglich und können dadurch Probleme entwickeln. Denn Kinder wollen zum einen haben, dass ihre Eltern sie lieb haben und es ihnen gut geht und zum anderen haben sie ein egozentrisches Weltbild, das heißt das sich alles um sie dreht und sie auch der Auslöser für diverse Dinge sind. So kann es sein, dass sich in einem deiner Kinder irgendwann die Ansicht festigt, dass es der Grund für deine Probleme sei usw.
Ich kenne es aus persönlicher Erfahrung: Denn meine Eltern haben schon Probleme seit ich noch nicht mal auf der Welt war und ich habe diese als Kind wahrgenommen (unbewusst) und versucht ihnen nicht auch noch zusätzlich durch irgendetwas zur Last zu fallen bzw war ich als Kind immer wieder mal der Meinung, dass ich an etwas Schuld war, obwohl es rational gesehen nicht so war. Aber demnach habe ich auch verschiedene Probleme. Im Kindesalter war das Aneignen verschiedener Verhaltensstrategien für mein psychisches Überleben wichtig usw.
Also ich wünsch dir viel Erfolg und halt uns auf dem Laufenden!
Lg gr Seifenblase
Danke!
@ Gisi
Bei mir ist es so, dass ich immer das schlechteste erwarte um dadurch möglichen für mich negativ empfundene Reaktionen als nicht so arg zu empfinden, denn so habe ich nichts anderes erwartet und werde somit weniger enttäuscht. Das beruht einfach auf meiner Kindheit. Ist für mich ein Überlebensmechanismus, der es mir natürlich jetzt im Erwachsenenalter nicht immer ganz so einfach macht.
@Traurige Seele
Sicher, dass es in keiner Klinik eine Möglichkeit gibt, dass deine Kinder mitkommen. Also ich muss sagen natürlich wäre es für deine persönliche Genesung von großem Vorteil wenn du diesen Aufenthalt alleine machen könntest, aber ich denke mir, das weißt du eh.
Aber ich sehe auch eine große Chance darin wenn deine Kinder mitkommen. Da spreche ich hauptsächlich aus der Sicht der Pädagogin bzw Sonderpädagogin und auch teilweise ais meiner persönlichen Sicht und Erfahrung.
Denn vielleicht ist es möglich, dass ihr dort alle Einzeltherapie und Familientherapie macht, du und deine Kinder wären gut aufgehoben. Denn an deinen Kindern geht deine Krankheit nicht spurlos vorüber, umso jünger sie sind umso eher sind sie dafür empfänglich und können dadurch Probleme entwickeln. Denn Kinder wollen zum einen haben, dass ihre Eltern sie lieb haben und es ihnen gut geht und zum anderen haben sie ein egozentrisches Weltbild, das heißt das sich alles um sie dreht und sie auch der Auslöser für diverse Dinge sind. So kann es sein, dass sich in einem deiner Kinder irgendwann die Ansicht festigt, dass es der Grund für deine Probleme sei usw.
Ich kenne es aus persönlicher Erfahrung: Denn meine Eltern haben schon Probleme seit ich noch nicht mal auf der Welt war und ich habe diese als Kind wahrgenommen (unbewusst) und versucht ihnen nicht auch noch zusätzlich durch irgendetwas zur Last zu fallen bzw war ich als Kind immer wieder mal der Meinung, dass ich an etwas Schuld war, obwohl es rational gesehen nicht so war. Aber demnach habe ich auch verschiedene Probleme. Im Kindesalter war das Aneignen verschiedener Verhaltensstrategien für mein psychisches Überleben wichtig usw.
Also ich wünsch dir viel Erfolg und halt uns auf dem Laufenden!
Lg gr Seifenblase
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Traurige Seele
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, 34 - Beiträge: 610
Hallo graue Seifenblase,
habe vorhin der mit KK telefoniert und die Frau meinte dass sie meinen Antrag nicht abgelehnt haben sondern an den MDK zur Entscheidung abgegeben haben und spätestens in 2 Wochen ein Ergebnis vorliegen müsste.
Ich solle einfach mal abwarten und wenn die Entscheidung da ist bekomme ich Bescheid.
Sie meinte es gibt die 3 Möglichkeiten, dass es heißt eine ambulante Therapie reicht, Reha geht in Ordnung oder eben es ist so massiv dass es Akutklinik sein muss. Jetzt heißt es abwarten.
Ja GS, das ist es ja was in mir schlummert ich dachte als Kind immer ich bin eine Belastung für Alle. Meine Oma sagte mir immer (da wohnte ich mit meiner Mutter), mach Deiner Mutter keine Sorgen, Probleme usw. ich habe mich dann angepasst. Sie sagte mir in der Pubertät ich solle einfach dankbar sein dass sie mich aufgenommen haben sonst hätte mich meine Mutter ins Heim stecken müssen weil meine Mama es sonst nicht hinbekommen hätte mit mir. Mein Vater wollte mich eh nicht der hat nach der Geburt die Fliege gemacht und wollte mich auch nie sehen. Ich war nur eine Belastung. Und dieses Gefühl will ich meinen Kindern nicht geben. Deshalb fände ich es wichtig dass sie mitkommen. Ich weiß für mich allein wäre es besser ohne Kinder aber für meine Kinder ist es besser zusammen. Ja es geht nicht spurlos an den Jungs vorbei und ich will unser Verhältnis aufbauen und nich dadurch zerstören dass ich ewig weg bin in einer Klinik.
LG TS
habe vorhin der mit KK telefoniert und die Frau meinte dass sie meinen Antrag nicht abgelehnt haben sondern an den MDK zur Entscheidung abgegeben haben und spätestens in 2 Wochen ein Ergebnis vorliegen müsste.
Ich solle einfach mal abwarten und wenn die Entscheidung da ist bekomme ich Bescheid.
Sie meinte es gibt die 3 Möglichkeiten, dass es heißt eine ambulante Therapie reicht, Reha geht in Ordnung oder eben es ist so massiv dass es Akutklinik sein muss. Jetzt heißt es abwarten.
Ja GS, das ist es ja was in mir schlummert ich dachte als Kind immer ich bin eine Belastung für Alle. Meine Oma sagte mir immer (da wohnte ich mit meiner Mutter), mach Deiner Mutter keine Sorgen, Probleme usw. ich habe mich dann angepasst. Sie sagte mir in der Pubertät ich solle einfach dankbar sein dass sie mich aufgenommen haben sonst hätte mich meine Mutter ins Heim stecken müssen weil meine Mama es sonst nicht hinbekommen hätte mit mir. Mein Vater wollte mich eh nicht der hat nach der Geburt die Fliege gemacht und wollte mich auch nie sehen. Ich war nur eine Belastung. Und dieses Gefühl will ich meinen Kindern nicht geben. Deshalb fände ich es wichtig dass sie mitkommen. Ich weiß für mich allein wäre es besser ohne Kinder aber für meine Kinder ist es besser zusammen. Ja es geht nicht spurlos an den Jungs vorbei und ich will unser Verhältnis aufbauen und nich dadurch zerstören dass ich ewig weg bin in einer Klinik.
LG TS
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
@Traurige Seele
Ich meine aber, dass es auch für deine Kinder wichtig wäre eine Form von professioneller Unterstützung hilfreich, denn sie können die Dinge noch nicht so in Worte fassen wie Erwachsene und die tun sich manchmal sehr schwer dabei. Wichtig wäre es, dass deine Kinder in gerechter Art und Weise eine Möglichkeit bekommen sich auszudrücken und auch verstanden werden in ihrer Art sich auszudrücken und man ihnen die Gegebenheiten kindgerecht mit ihnen aufarbeitet und erklärt.
Lg
Ich meine aber, dass es auch für deine Kinder wichtig wäre eine Form von professioneller Unterstützung hilfreich, denn sie können die Dinge noch nicht so in Worte fassen wie Erwachsene und die tun sich manchmal sehr schwer dabei. Wichtig wäre es, dass deine Kinder in gerechter Art und Weise eine Möglichkeit bekommen sich auszudrücken und auch verstanden werden in ihrer Art sich auszudrücken und man ihnen die Gegebenheiten kindgerecht mit ihnen aufarbeitet und erklärt.
Lg
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Traurige Seele
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, 34 - Beiträge: 610
Hallo graue Seifenblase,
ja das verstehe ich was Du damit meinst. Aber der Arzt sagte solange sie sich nicht auffällig zeigen bekommt man eben nicht so eine therapeutische Unterstützung, das ist leider schade aber ist so. Meine Kinder sind ganz normal entwickelt und zeigen keine psychischen Auffälligkeiten. Meine Thera meinte mal dass das auch bestimmt durch meinen Mann ausgeglichen wird. Da er ja nicht psychisch erkrankt ist. Sie sagt immer ich soll mir nicht zu viel Gedanken machen solange sie sich nicht auffällig verhalten.
LG TS
ja das verstehe ich was Du damit meinst. Aber der Arzt sagte solange sie sich nicht auffällig zeigen bekommt man eben nicht so eine therapeutische Unterstützung, das ist leider schade aber ist so. Meine Kinder sind ganz normal entwickelt und zeigen keine psychischen Auffälligkeiten. Meine Thera meinte mal dass das auch bestimmt durch meinen Mann ausgeglichen wird. Da er ja nicht psychisch erkrankt ist. Sie sagt immer ich soll mir nicht zu viel Gedanken machen solange sie sich nicht auffällig verhalten.
LG TS
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
aha ok!
Find ich auch arg von Arzt und KK dass sie erst warten bis deine Kinder erste Anzeichen zeigen, denn kommen nicht gleich, sondern manchmal erst Jahre später.
Lieber ist es ihnen die kaputten Dinge zu richten, als präventiv Maßnahmen zu setzen, die eine Verletzung verhindern, was für alles günstiger egal ob psychisch oder finanziell wäre.
Find ich auch arg von Arzt und KK dass sie erst warten bis deine Kinder erste Anzeichen zeigen, denn kommen nicht gleich, sondern manchmal erst Jahre später.
Lieber ist es ihnen die kaputten Dinge zu richten, als präventiv Maßnahmen zu setzen, die eine Verletzung verhindern, was für alles günstiger egal ob psychisch oder finanziell wäre.
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Traurige Seele
- Forums-Gruftie

, 34 - Beiträge: 610
@graue Seifenblase,
ja so ist das nun leider mal in Deutschland. Man behandelt erst wenn Symptome da sind und handelt nicht schon präventiv, so ist das nun leider mal, aber was soll ich da machen?
LG TS
ja so ist das nun leider mal in Deutschland. Man behandelt erst wenn Symptome da sind und handelt nicht schon präventiv, so ist das nun leider mal, aber was soll ich da machen?
LG TS
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graue seifenblase
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, 29 - Beiträge: 264
ja da kann man leider eh nichts machen!
Is sowohl bei euch in D, als auch in Ö ein unlogisches blödes System, aber sind wir mal froh, dass wir überhaupt ein Sozialsystem haben, in anderen Ländern gibt es gar nichts und wer es sich dort nicht leisten kann hat Pech gehabt.
Is sowohl bei euch in D, als auch in Ö ein unlogisches blödes System, aber sind wir mal froh, dass wir überhaupt ein Sozialsystem haben, in anderen Ländern gibt es gar nichts und wer es sich dort nicht leisten kann hat Pech gehabt.
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graue seifenblase
Thread-EröffnerIn - Forums-Insider

, 29 - Beiträge: 264
Hi @ll!
Morgen ist es soweit, da habe ich mein Erstgespräch in meiner Wunschklinik.
Es ist irgendwie total seltsam. Auf der einen Seite bin ich schon aufgeregt, freu mich dass ich wieder einen Schritt machen kann, auf der anderen Seite bin ich total nervös, weiß nicht was auf mich bei diesem Erstgespräch auf mich zukommen wird, was die alles von mir wissen wollen, wie lange das dauert,... und dann noch die Angst, dass sie mich unverrichteter Dinge wieder Heim schicken und sie mich nicht auf ihre Warteliste setzen.
Denn dann habe ich es schwarz auf weiß, dass ich nur überreagiere und mich einfach nur mehr zusammenreißen muss. Und dann ärger ich mich über mich selbst.
Ich weiß ich mach mir schon wieder viel zu viele Gedanken über das was wäre wenn und was passieren wird/kann,...
Und rational weiß ich eh, dass ich jetzt nichts mehr an der Situation ändern kann, der Termin ist festgelegt und der Rest wird so kommen, wie es ist/soll und ich kann es nur begrenzt beeinflussen.
(Im Sinne von nicht hinfahren,...,aber das würde mir ja nicht weiterhelfen.)
Morgen ist es soweit, da habe ich mein Erstgespräch in meiner Wunschklinik.
Es ist irgendwie total seltsam. Auf der einen Seite bin ich schon aufgeregt, freu mich dass ich wieder einen Schritt machen kann, auf der anderen Seite bin ich total nervös, weiß nicht was auf mich bei diesem Erstgespräch auf mich zukommen wird, was die alles von mir wissen wollen, wie lange das dauert,... und dann noch die Angst, dass sie mich unverrichteter Dinge wieder Heim schicken und sie mich nicht auf ihre Warteliste setzen.
Denn dann habe ich es schwarz auf weiß, dass ich nur überreagiere und mich einfach nur mehr zusammenreißen muss. Und dann ärger ich mich über mich selbst.
Ich weiß ich mach mir schon wieder viel zu viele Gedanken über das was wäre wenn und was passieren wird/kann,...
Und rational weiß ich eh, dass ich jetzt nichts mehr an der Situation ändern kann, der Termin ist festgelegt und der Rest wird so kommen, wie es ist/soll und ich kann es nur begrenzt beeinflussen.
(Im Sinne von nicht hinfahren,...,aber das würde mir ja nicht weiterhelfen.)
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