Corona - Der Thread zum Virus 5

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stern
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 10:31

Sorry, das ist lachhaft. Kein Land ist soweit durchsucht, dass man von einer Herdenimmunität sprechen kann. Das Zauberwort dieser Länder heißt Zero-Covid-Strategie. Dort läuft es auch mit der Wirtschaft.
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
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Tränen-reich
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 10:33

Lanz fragte Müller: "An welcher Stelle ist Glühwein und Bratwurst systemrelevant?" :lol:
Der Journalist Heiner Bremer hat bürgernah gesprochen "wenn alles so brenzlig ist, warum zieht man die Notbremse nicht sofort, sondern erst in 14 Tagen" und über den Hickhack "erst sagt man so und dann so" die Glaubwürdigkeit der Politik in Frage gestellt.
Und Müller: "Ich hab heute im Parlamanent auch gesagt, ich hab Zwerg allwissend noch nicht kennengelernt.." :lol:
Für mich persönlich zieht das Argument dann schon, dass die Menschen müssen sich organisatorisch vorbereiten können.
Und Herr Lauterbach hat bei Lanz wieder theoretisch vorgerechnet, wenn zwei Wochen gewartet wird.

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz

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Holland
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 10:54

Na wieso fängt man nicht damit an, dies zu untersuchen? Was hat man zu verlieren, nichts.
Dass du, was ich schreibe als lachhaft und Schmarrn bezeichnest... du musst es nicht so sehen, nicht darüber nachdenken oder wissen wollen oder es in Erwägung ziehen. Zwinker!

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Joa
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 11:38

Weihnachten ist ja konkret jetzt besonders problematisch, vonwegen Zeitpunkt für den Lockdown. Kommen wird er eh, die Frage ist nur wann. Das macht wohl einen Unterschied.

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diesoderdas
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 11:45

Holland hat geschrieben: Fr., 11.12.2020, 08:17 Kontrolle ist nicht nötig wenn man höchstwahrscheinlich immun wird. Keine Tests, keine Quarantäne, keine Regelungen etc. Aber man will diese Kontrolle nicht abgeben, nicht mehr. Deshalb wird darauf nicht mal eingegangen.
Ohne jegliche Versuche der Kontrolle dürfte schätzungsweise unser Gesundheitssystem schon längst überlastet sein. Die Menschen dort arbeiten ja jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze .
Und das vermute ich nicht, das weiß ich.

Die ganzen Maßnahmen hatten doch immer das vorrangige Ziel , die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Versorugung der Erkrankten sicher gestellt ist.


mio
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 11:48

@ Holland:

Es gibt Untersuchungen dazu wieviele Menschen prozentual bereits infiziert waren. Nach diesen Untersuchungen ist dieser Teil der Bevölkerung deutlich zu gering als dass man es einfach "laufen lassen" könnte.

Das was Du schreibst ist leider kompletter Unsinn.

Würde man es einfach laufen lassen dann hätte man binnen kürzester Zeit ein komplett überfordertes Gesundheitswesen und damit viel mehr Tote als nötig. Und die Wirtschaft würde auch darunter leiden wenn alle mehr oder weniger "gleichzeitig" erkranken würden.

Das Problem ist nicht dass die Leute reihenweise erkranken würden sondern dass sie alle mehr oder weniger GLEICHZEITIG erkranken würden, also binnen eines sehr kurzen Zeitfensters, wenn man nicht gegensteuert.

Schon mal eine funktionierende Firma gesehen wenn ein Großteil der Mitarbeiter zu Hause oder in einer Klinik krank im Bett liegt? Oder eine funktionierende Schule? Oder eine funktionierende Gaststätte? Oder oder oder?

Wie soll eine "kranke Gesellschaft" denn als Gesellschaft funktionieren Deiner Meinung nach?

Wer soll die ganze Arbeit dann machen?

Wer soll die ganzen Kranken versorgen und pflegen die sich nicht selbst versorgen können?

Wer soll im Supermarkt die Waren verkaufen?

Wer soll bestellten Waren ausliefern?

Wer soll die Infrastruktur aufrecht erhalten?

Die Kranken die zu Hause mit Fieber und keuchend im Bett liegen wohl kaum. Oder die nicht so Kranken die das zwar gesundheitlich noch schaffen aber vielleicht ansonsten gar nicht können weil ihnen die Qualifikation dafür fehlt?

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stern
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 12:36

Holland hat geschrieben: Fr., 11.12.2020, 10:54 Na wieso fängt man nicht damit an, dies zu untersuchen? Was hat man zu verlieren, nichts.
Es gibt doch Studien dazu. Zwinker. Dazu braucht man auch nicht alle (ein ganzes Land) durchzutesten.

Österreich geht es aktuell auch nicht um irgendwelche Antikörperstudien. Sondern darum, über Tests Infektionsketten möglichst zu durchbrechen, also Infizierte zu erkennnen. Ob die dann wirklich immun sind (und wie lange), ist nochmals eine andere Frage. Widdewiddewitt funktioniert nicht.
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Nico
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 12:52

In Ö wurde gerade eine neue Antikörperstudie präsentiert:

https://www.kleinezeitung.at/service/ne ... tc=INT-920
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:10

Ich habe erst 47% gelesen. :lol: 4,7% erscheinen mir annehmbarer. Das ist pi mal Daumen das Level, dass auch andernorts wahrscheinlicher ist als Herdenimmunität. Zumal eh niemand sicher sagen, kann wie lange sie anhält. Gibt auch verschiedene Arten, wie der Körper Schutz aufbaut... so dass das auch je nach Impfstoff nicht gleich sein muss.

Wie auch immer: Söder druckfrisch:


Quelle: https://mobile.twitter.com/Markus_Soede ... 0883322880
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Nico
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:17

Ja 47% wäre ein Hit :lol:

Aber was ich nicht verstehe, warum bräuchte man 70% ?
Ich glaube nicht dass sich jemals 70% impfen lassen werden.
Hab immer irgendwas von 50% + x gelesen.....
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Holland
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:28

Dass alle gleichzeitig erkranken würden ist kompletter Unsinn. Infiziert heißt nicht dass alle erkranken oder sterben. Und nachgewiesen ist, dass bereits Infizierte immun sind und das sollte weiterverfolgt und untersucht werden.


Lena
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:34

Ja, ich finde, wir sollten dieses Experiment unbedingt wagen und uns darauf verlassen, dass bereits Infizierte immun sind und nicht mehr erkranken können
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... S-CoV-2-an

Es klingt extrem vielversprechend.

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stern
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:35

Gute Frage. Das wird von der BASISreproduktionszahl abhängen (also wie viele Personen würde jemand anstecken, wenn man nichts tun würde). Je höher, desto mehr immune Leute bräuchte es, um die Ansteckungsdynamik "automatisch" rückläufig werden zu lassen. 50% würden aber sicherlich auch schon einen Effekt haben, aber evtl. ist dann immer noch mit einer Ausbreitung zu rechnen. Aber z.B. "langsamer" (geringere Steigung).

Dass sich 70% impfen lassen, glaube ich auch nicht, zumindest nicht zu Beginn.

Aber selbst wenn viele durch Ansteckung krank werden, scheint eine Herdenimmunität nicht garantiert zu sein, zumindest wenn man das Beispiel Manaus ansieht:
Medizin
Manaus: Keine Herdenimmunität trotz Infektionsrate von 76 %
Mittwoch, 9. Dezember 2020
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ate-von-76

Die Frage ist: Bietet ein Impfstoff mehr Schutz? Hier sind ja auch noch wichtige Frage offen, wie: Ist eine geimpfte Person, dann wirklich nicht mehr infektiös, wenn sie sich infiziert.
Liebe Grüße
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Nico
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:41

Ja eben, daher ist das mit der Impfung auch nicht zwingend das Gelbe vom Ei.
Wobei Drosten u Co. doch immer betonen dass mit der Impfung der Druck nachlassen wird.
Also scheinen die vielleicht ausnahmsweise etwas zu wissen ?
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Holland
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Beitrag Fr., 11.12.2020, 13:42

Holland hat geschrieben: Do., 10.12.2020, 08:41
Holland hat geschrieben: Mi., 09.12.2020, 14:53 https://kurier.at/amp/wissen/gesundheit ... /401122656

Hier scheinen die guten Nachrichten unterzugehen!

Keine Sorge vor neuerlichen Erkrankung
Laut Deisenhammer bestehe bei Genesenen keine Sorge vor einer neuerlichen Erkrankung mit dem Covid-19-Virus. "Die Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Ausnahmen sind eben nicht die Regel", stellte er fest, dennoch würden die Medien die Ausnahmen betonen, das "Regelhafte" komme zu wenig oft vor.
@Lena

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