Sterben im Traum. Was bedeutet das?
Sterben im Traum. Was bedeutet das?
Ich träume seit meiner Kindheit von Flugzeugabstürzen, Zugunglücken, Riesenwellen oder Überflutungen in denen ich oft Angst vor dem Tod habe, aber meist Ruhe bewahre und daran glaube irgendwie zu überleben. Ich will nicht sagen, dass diese Träume „normal“ geworden sind, aber ich nehme es so hin ohne groß zu erschrecken.
Vorletzte Nacht hatte ich jedoch einen Traum, der mich dann beim Aufwachen doch sehr erschrocken hat:
Ich saß in einem Raum, der große Fensterscheiben hatte und auf einer höheren Ebene lag; ich konnte einen See sehen. Es war eine Art Seminar über eine Immunkrankheit, die ich habe. Die Referenten sprach, als ich plötzlich einen eigenartigen Klang wahrnahm – so als ob man über einen Glasrand streicht, nur viel tiefer. Ich drehte mich um und sah, dass hinter dem Raum der Boden aufriss und der Raum abzurutschen begann. Ich schrie, dass sich niemand bewegen soll, doch der gesamte Raum stürzte in ein tiefes Loch. Es war nur noch schwarz, alle schrien. Ich überlegte auch ob ich schreien solle, aber mir war klar, dass es nichts bringen würde und schwieg, schloss die Augen, winkelte die Beine an den Stuhl und nahm die Hände vor meinen Bauch. Ich dachte relativ ruhig, dass es das nun war, hoffte dass der Aufprall den sofortigen Tod zur Folge hatte und versuchte mir vorzustellen wie dieser Moment des Aufpralls sein würde. Alles war dunkel und ich spürte nur, wie es uns immer weiter in die Tiefe riss.
Dann wurde ich wach. Konnte mich erst gar nicht bewegen, aber merkte, dass ich die gleiche Haltung hatte, wie bei meinem Absturz im Traum. Als ich merkte, dass ich mich wieder bewegen konnte, machte ich das Licht an und versuchte dieses Gefühl loszuwerden. Es war so real; und was mich so erschrak war, dass ich die Tatsache gleich sterben zu müssen hinnahm ohne Angst zu fühlen, an nichts anderes dachte als wie es wohl sein wird, wenn man auftrifft.
Hat jemand ähnliche Albträume? Woher kommt so was? Und vor allem, was bedeutet so etwas?
Klar wird einen durch die Medien viel gezeigt, aber ich schaue eher weniger Fernsehen und frag mich, warum trotzdem immer wieder solche Szenarien in meinen Träumen vorkommen.
Würde mich über Kommentare freuen.
Vorletzte Nacht hatte ich jedoch einen Traum, der mich dann beim Aufwachen doch sehr erschrocken hat:
Ich saß in einem Raum, der große Fensterscheiben hatte und auf einer höheren Ebene lag; ich konnte einen See sehen. Es war eine Art Seminar über eine Immunkrankheit, die ich habe. Die Referenten sprach, als ich plötzlich einen eigenartigen Klang wahrnahm – so als ob man über einen Glasrand streicht, nur viel tiefer. Ich drehte mich um und sah, dass hinter dem Raum der Boden aufriss und der Raum abzurutschen begann. Ich schrie, dass sich niemand bewegen soll, doch der gesamte Raum stürzte in ein tiefes Loch. Es war nur noch schwarz, alle schrien. Ich überlegte auch ob ich schreien solle, aber mir war klar, dass es nichts bringen würde und schwieg, schloss die Augen, winkelte die Beine an den Stuhl und nahm die Hände vor meinen Bauch. Ich dachte relativ ruhig, dass es das nun war, hoffte dass der Aufprall den sofortigen Tod zur Folge hatte und versuchte mir vorzustellen wie dieser Moment des Aufpralls sein würde. Alles war dunkel und ich spürte nur, wie es uns immer weiter in die Tiefe riss.
Dann wurde ich wach. Konnte mich erst gar nicht bewegen, aber merkte, dass ich die gleiche Haltung hatte, wie bei meinem Absturz im Traum. Als ich merkte, dass ich mich wieder bewegen konnte, machte ich das Licht an und versuchte dieses Gefühl loszuwerden. Es war so real; und was mich so erschrak war, dass ich die Tatsache gleich sterben zu müssen hinnahm ohne Angst zu fühlen, an nichts anderes dachte als wie es wohl sein wird, wenn man auftrifft.
Hat jemand ähnliche Albträume? Woher kommt so was? Und vor allem, was bedeutet so etwas?
Klar wird einen durch die Medien viel gezeigt, aber ich schaue eher weniger Fernsehen und frag mich, warum trotzdem immer wieder solche Szenarien in meinen Träumen vorkommen.
Würde mich über Kommentare freuen.
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Überforderung im realen Leben?...Wunsch nach einem Neuanfang?
Verarbeitung eigener belastender Situationen, vielleicht auch unbewusster?
Verarbeitung eigener belastender Situationen, vielleicht auch unbewusster?
Hallo Zyx,
ein heftiger Traum .
Leider kann ich dir dazu auch nichts sagen, aber es würde mich sehr interessieren, was Träume bedeuten. Vielleicht gibt es hier ja einen User, der sich mit dem Thema beschäftigt hat.
Hatte vor 3 Tagen auch einen Traum der mich bis heute nicht los lässt. War echt heftig.
LG Kim
ein heftiger Traum .
Leider kann ich dir dazu auch nichts sagen, aber es würde mich sehr interessieren, was Träume bedeuten. Vielleicht gibt es hier ja einen User, der sich mit dem Thema beschäftigt hat.
Hatte vor 3 Tagen auch einen Traum der mich bis heute nicht los lässt. War echt heftig.
LG Kim
Sterben im Traum muss nichts Negatives sein, sondern kann bedeuten, dass etwas aus dem Leben des Träumers verschwindet bzw. verschwunden ist, Neuem Platz gemacht hat oder machen wird, oder auch, dass Wichtiges bewältigt oder erledigt wurde.
Die Angstfreiheit im Traum würde ich auf jeden Fall positiv sehen.
Gruß, Eve
Die Angstfreiheit im Traum würde ich auf jeden Fall positiv sehen.
Gruß, Eve
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Interessante Kommentare, und wahrscheinlich stimmt von jedem etwas. Ist gerade eine Umbruchphase bei mir; Beziehung auseinander gegangen, neue Herausforderungen in Studium und neuer Nebenjob, wandelnder Freundeskreis, immer mehr distanziertes Verhältnis zu meinen Eltern, gesundheitliche Probleme - gerade schon ziemlich viel Veränderung.
Da schwanke ich tagsüber immer wieder zwischen totalem Tief und starkem Willen die Situation zu meistern.
Was mich nur wundert ist, dass diese Träume seit meiner Kindheit da sind. Und dass ich nicht von einer konkreten Situation träume, z.B. vom neuen Job oder so, sondern immer wieder diese Weltuntergangs- und/oder Todesszenarien. Und solche Träume hatte ich auch wenn ich mein Leben als konstant empfand.
Aber wie gesagt, gerade der letzte Traum war aber ganz anders. Es war das erste mal dass ich so gefasst war auf das was kommt, ohne Gedanken über mein Leben, es hinnahm. Dachte nur ob es ein danach gibt, wie es sich anfühlt und ein Warten auf den Aufprall. Es war ein verhältnismäßig langer "Sturz" in der Dunkelheit, der noch Zeit für ein paar Gedanken lies und mir klar war, dass ich nichts mehr tun kann.
Da schwanke ich tagsüber immer wieder zwischen totalem Tief und starkem Willen die Situation zu meistern.
Was mich nur wundert ist, dass diese Träume seit meiner Kindheit da sind. Und dass ich nicht von einer konkreten Situation träume, z.B. vom neuen Job oder so, sondern immer wieder diese Weltuntergangs- und/oder Todesszenarien. Und solche Träume hatte ich auch wenn ich mein Leben als konstant empfand.
Aber wie gesagt, gerade der letzte Traum war aber ganz anders. Es war das erste mal dass ich so gefasst war auf das was kommt, ohne Gedanken über mein Leben, es hinnahm. Dachte nur ob es ein danach gibt, wie es sich anfühlt und ein Warten auf den Aufprall. Es war ein verhältnismäßig langer "Sturz" in der Dunkelheit, der noch Zeit für ein paar Gedanken lies und mir klar war, dass ich nichts mehr tun kann.
Hallo,
sterben im Traum bedeutet eigentlich, dass etwas zu Ende geht, und etwas Neues beginnt. Es bedeutet nicht den eigentlichen Tod. Sondern nur eine Neuorientierung, ein Absterben von etwas Altem.
Falls Du näheres wissen möchtest, kannst Du mal hier nachsehen, ist sehr interessant: http://www.deutung.com/
sterben im Traum bedeutet eigentlich, dass etwas zu Ende geht, und etwas Neues beginnt. Es bedeutet nicht den eigentlichen Tod. Sondern nur eine Neuorientierung, ein Absterben von etwas Altem.
Falls Du näheres wissen möchtest, kannst Du mal hier nachsehen, ist sehr interessant: http://www.deutung.com/
*Ein Freund ist jemand, der Deine Vergangenheit versteht, an Deine Zukunft glaubt und Dich so akzeptiert, wie Du bist*
Vielleicht die Vorahnung, dass sich in Deinem Leben noch entscheidende Wechsel ergeben würden?sondern immer wieder diese Weltuntergangs- und/oder Todesszenarien. Und solche Träume hatte ich auch wenn ich mein Leben als konstant empfand.
Toller Link, hab da mal verschiedene meiner Träume gesucht und festgestellt, dass es fast immer etwas mit Neuanfang, Loslassen vom Alten und starker Belastung zu tun hat.
Ich hab mal nachgedacht, warum ich mein Leben scheinbar unbewusst einen Neuanfang suche. Und dann fiel mir auf, weil ich oft in Situationen war, die mich emotional stark (über)fordert haben.
Ich war in der Schule eine der Besten, aber meine Eltern schienen trotzdem nie zufrieden, kein Lob, keine Anerkennung; stattdessen verbale (manchmal auch körperliche) Gewalt. Schon damals konnte ich nicht verstehen, was mit mir denn falsch läuft dass - besonders mein Stiefvater - mich nicht anerkennt, sondern nach Fehlern und Schwachstellen gesucht hat, provoziert hat um mir zu sagen, dass ich ein Nichts bin. Nach außen die perfekte Familie, innen ein Alptraum.
Stimmt, schon damals wollte ich immer "ausbrechen" und konnte es doch nie. Vielleicht daher diese Träume in Kinder- und Jugendzeit.
Jetzt habe ich Studium fast rum, hab ein Semester im Ausland studiert und gehöre wieder zu den Besten. Bin unter Kommilitonen anerkannt und doch gerade sehr unglücklich weil meine Beziehung zerbrochen ist.
Das schlimme ist, dass meine bisher 3 Beziehungen alle nach einem ähnlichem Schema ablaufen und ich im nachhinein feststelle, dass diese Männer in den Charakterzügen meinem Vater sehr ähneln. Sprich, Männer, die nach außen sehr lieb scheinen, aber sehr cholerisch und aufbrausend sind, was sonst nie jemand zu sehen bekommt.
Dabei suche ich einfach nur ein bisschen Liebe und Anerkennung, Wärme. Vielleicht die, die mir in meiner Familie verwehrt geblieben ist und in meinen bisherigen Beziehungen auch.
Nun fange ich gewissermaßen wieder bei null an. Versuche meinen Ex zu vergessen, was mir unheimlich schwer fällt. Beginne bald einen neuen Nebenjob, hab bald Prüfungsphase meines Studiums und bin dann fertig.
Neuanfang, Neuanfang, Neuanfang. Eigentlich wünsche ich mir seit Jahren einfach nur irgendwo anzukommen. Aber mein Leben schreit ständig nach Wandel, Loslassen, Neuanfangen.
Und ganz ehrlich, ich stehe Traumdeutung usw. eher skeptisch gegenüber, aber irgendwie hat das alles ziemlich genau getroffen.
@Eve: ja kann sein, vielleicht ist es ein unbewusstes "vorahnendes" Gefühl, dass sich etwas ändern muss, damit ich glücklich werde. Vielleicht war das bisher oft so. Kann schon sein. Und auch gerade, weiß ich, dass wieder viele Änderungen bevorstehen. Auch dann noch mal nach dem Studium wird sich wieder eine neue Situation ergeben. :( Habs eigentlich so satt immer wieder irgendwie neu anzufangen, ständig auf der Suche zu sein.
Ich hab mal nachgedacht, warum ich mein Leben scheinbar unbewusst einen Neuanfang suche. Und dann fiel mir auf, weil ich oft in Situationen war, die mich emotional stark (über)fordert haben.
Ich war in der Schule eine der Besten, aber meine Eltern schienen trotzdem nie zufrieden, kein Lob, keine Anerkennung; stattdessen verbale (manchmal auch körperliche) Gewalt. Schon damals konnte ich nicht verstehen, was mit mir denn falsch läuft dass - besonders mein Stiefvater - mich nicht anerkennt, sondern nach Fehlern und Schwachstellen gesucht hat, provoziert hat um mir zu sagen, dass ich ein Nichts bin. Nach außen die perfekte Familie, innen ein Alptraum.
Stimmt, schon damals wollte ich immer "ausbrechen" und konnte es doch nie. Vielleicht daher diese Träume in Kinder- und Jugendzeit.
Jetzt habe ich Studium fast rum, hab ein Semester im Ausland studiert und gehöre wieder zu den Besten. Bin unter Kommilitonen anerkannt und doch gerade sehr unglücklich weil meine Beziehung zerbrochen ist.
Das schlimme ist, dass meine bisher 3 Beziehungen alle nach einem ähnlichem Schema ablaufen und ich im nachhinein feststelle, dass diese Männer in den Charakterzügen meinem Vater sehr ähneln. Sprich, Männer, die nach außen sehr lieb scheinen, aber sehr cholerisch und aufbrausend sind, was sonst nie jemand zu sehen bekommt.
Dabei suche ich einfach nur ein bisschen Liebe und Anerkennung, Wärme. Vielleicht die, die mir in meiner Familie verwehrt geblieben ist und in meinen bisherigen Beziehungen auch.
Nun fange ich gewissermaßen wieder bei null an. Versuche meinen Ex zu vergessen, was mir unheimlich schwer fällt. Beginne bald einen neuen Nebenjob, hab bald Prüfungsphase meines Studiums und bin dann fertig.
Neuanfang, Neuanfang, Neuanfang. Eigentlich wünsche ich mir seit Jahren einfach nur irgendwo anzukommen. Aber mein Leben schreit ständig nach Wandel, Loslassen, Neuanfangen.
Und ganz ehrlich, ich stehe Traumdeutung usw. eher skeptisch gegenüber, aber irgendwie hat das alles ziemlich genau getroffen.
@Eve: ja kann sein, vielleicht ist es ein unbewusstes "vorahnendes" Gefühl, dass sich etwas ändern muss, damit ich glücklich werde. Vielleicht war das bisher oft so. Kann schon sein. Und auch gerade, weiß ich, dass wieder viele Änderungen bevorstehen. Auch dann noch mal nach dem Studium wird sich wieder eine neue Situation ergeben. :( Habs eigentlich so satt immer wieder irgendwie neu anzufangen, ständig auf der Suche zu sein.
Hallo Zyx,
ach, wie gut ich das mit dem Gedanken, dem Wunsch nach dem "endlich mal irgendwo ankommen" kenne!...
Weißt Du, ich denke, wenn man sich über bestimmte Dinge einfach klarer wird und sich mehr nach innen als nach außen richtet (also spürt, was man selber will und nicht was man von anderen gesagt bekommt), kommt man dem "Ankommen" immer auch ein Stückchen näher... .
Du schreibst, dass Deine drei Beziehungen sehr dem Verhalten Deines Vaters ähnelten,...vielleicht kannst Du genau diese Erkenntnis bei Deiner "nächsten Männerwahl" ein bisschen berücksichtigen,.. . Ich mein, vieles von unserem Tun ist ja auch unbewusst,...aber ich denke, je mehr man sich die Dinge bewusst macht, desto größer sind auch die Chancen, etwas für sich ändern zu können,...und schließlich dahin zu kommen, wo man hin möchte.
Deine Skepsis bezüglich der Traumdeutung kann ich nachvollziehen. Ich kenne zwar den Link von Eve nicht, habe aber selber zwei (oder ein?) Traumdeutungsbuch. Weißt Du, ich denke so etwas, was da geschrieben steht, kann man als Andeutung, als Idee nutzen, um sich seinen Traum selber zu deuten. Vielleicht kommt man ja durch so ein Buch auch auf neue Ideen, Sichtweisen, die man vorher noch gar nicht hatte, sieht plötzlich klarer, findet eine Lösung... .
Von daher bin ich z.B. ganz zufrieden damit, dass mein Traumdeutungsbuch hier steht, gucke zugegebener Maßen auch nur selten rein, aber wenn, lese ich es mir durch und gucke, ob ich davon was "verwenden", ob davon was für mich stimmen kann,...und wenn nicht, dann nicht... .
Die Sache ist natürlich die, dass Dich Deine Träume ja schon sehr lange in dieser Form begleiten und da lohnt es sich mit Sicherheit mal, genauer drauf zu gucken, was sie Dir vielleicht sagen wollen,...aber da bist Du ja gerade schon dabei... .
Hm,...vielleicht als letztes eben noch: Trotz allem Ankommen-wollens (und wie gesagt, das kenne ich nur all zu gut!!!), besteht dieses Leben ja auch aus Veränderungen, aus Ankommen und Abschiednehmen,... . Die Frage denke ich, ist das Maße, wie man damit selber umgehen kann und...ja, vor allen Dingen wohl auch dieses "grundsätzliche Ankommen" bei sich, in seinem eigenen Leben und es so anzunehmen, wie es ist,..mit all seinen Hoch´s und Tief´s,...ja, und...auch wenn´s schwer ist,...sich die Anerkennung und die Wärme die man braucht, auch (nicht ausschließlich) sich selber geben zu lernen.
Vermutlich bin ich jetzt gerade auch ein bisschen abgeschweift,...vielleicht kannst Du aber auch trotzdem was damit anfangen. Ich weiß es nicht!...
Trotzdem viele Grüße, ENA!
ach, wie gut ich das mit dem Gedanken, dem Wunsch nach dem "endlich mal irgendwo ankommen" kenne!...
Weißt Du, ich denke, wenn man sich über bestimmte Dinge einfach klarer wird und sich mehr nach innen als nach außen richtet (also spürt, was man selber will und nicht was man von anderen gesagt bekommt), kommt man dem "Ankommen" immer auch ein Stückchen näher... .
Du schreibst, dass Deine drei Beziehungen sehr dem Verhalten Deines Vaters ähnelten,...vielleicht kannst Du genau diese Erkenntnis bei Deiner "nächsten Männerwahl" ein bisschen berücksichtigen,.. . Ich mein, vieles von unserem Tun ist ja auch unbewusst,...aber ich denke, je mehr man sich die Dinge bewusst macht, desto größer sind auch die Chancen, etwas für sich ändern zu können,...und schließlich dahin zu kommen, wo man hin möchte.
Deine Skepsis bezüglich der Traumdeutung kann ich nachvollziehen. Ich kenne zwar den Link von Eve nicht, habe aber selber zwei (oder ein?) Traumdeutungsbuch. Weißt Du, ich denke so etwas, was da geschrieben steht, kann man als Andeutung, als Idee nutzen, um sich seinen Traum selber zu deuten. Vielleicht kommt man ja durch so ein Buch auch auf neue Ideen, Sichtweisen, die man vorher noch gar nicht hatte, sieht plötzlich klarer, findet eine Lösung... .
Von daher bin ich z.B. ganz zufrieden damit, dass mein Traumdeutungsbuch hier steht, gucke zugegebener Maßen auch nur selten rein, aber wenn, lese ich es mir durch und gucke, ob ich davon was "verwenden", ob davon was für mich stimmen kann,...und wenn nicht, dann nicht... .
Die Sache ist natürlich die, dass Dich Deine Träume ja schon sehr lange in dieser Form begleiten und da lohnt es sich mit Sicherheit mal, genauer drauf zu gucken, was sie Dir vielleicht sagen wollen,...aber da bist Du ja gerade schon dabei... .
Hm,...vielleicht als letztes eben noch: Trotz allem Ankommen-wollens (und wie gesagt, das kenne ich nur all zu gut!!!), besteht dieses Leben ja auch aus Veränderungen, aus Ankommen und Abschiednehmen,... . Die Frage denke ich, ist das Maße, wie man damit selber umgehen kann und...ja, vor allen Dingen wohl auch dieses "grundsätzliche Ankommen" bei sich, in seinem eigenen Leben und es so anzunehmen, wie es ist,..mit all seinen Hoch´s und Tief´s,...ja, und...auch wenn´s schwer ist,...sich die Anerkennung und die Wärme die man braucht, auch (nicht ausschließlich) sich selber geben zu lernen.
Vermutlich bin ich jetzt gerade auch ein bisschen abgeschweift,...vielleicht kannst Du aber auch trotzdem was damit anfangen. Ich weiß es nicht!...
Trotzdem viele Grüße, ENA!
@ Ena und Zyx
Hinweise zur Deutung eines Traums können nur das sein: eben Hinweise. Diese mögen hilfreich sein, ein wenig auf die Sprünge helfen, der Träumer selbst aber bestimmt: Trifft das und das zu oder auch nicht.
Die Traumbilder entstammen ja seiner eigenen Psyche, nur er kennt seine eigenen Hintergründe, genau deshalb kann ein Deuter von außen immer nur bestenfalls eine Hilfestellung geben, mehr nicht.
Deutung ist nix Geheimnisvolles; wenn sich man ein wenig in Traumbilder hineingedacht, sich damit beschäftigt hat, ist es recht einfach, diese Bilder zu interpretieren, und der Deuter kann sie als - vorsichtigen - Vorschlag an den Träumer weitergeben. So war es von mir gedacht.
Es freut mich aber, dass Du, Zyx, für Dich damit ein Stückchen weitergekommen bist.
LG Eve
Hinweise zur Deutung eines Traums können nur das sein: eben Hinweise. Diese mögen hilfreich sein, ein wenig auf die Sprünge helfen, der Träumer selbst aber bestimmt: Trifft das und das zu oder auch nicht.
Die Traumbilder entstammen ja seiner eigenen Psyche, nur er kennt seine eigenen Hintergründe, genau deshalb kann ein Deuter von außen immer nur bestenfalls eine Hilfestellung geben, mehr nicht.
Deutung ist nix Geheimnisvolles; wenn sich man ein wenig in Traumbilder hineingedacht, sich damit beschäftigt hat, ist es recht einfach, diese Bilder zu interpretieren, und der Deuter kann sie als - vorsichtigen - Vorschlag an den Träumer weitergeben. So war es von mir gedacht.
Es freut mich aber, dass Du, Zyx, für Dich damit ein Stückchen weitergekommen bist.
LG Eve
@Eve, ja so hab ich's auch verstanden. Manchmal sieht man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht und da ist es gar nicht schlecht, wenn ein "Deuter" einen gewissermaßen darauf hinweist. Dass das natürlich nur Vermutungen sind ist klar, aber trotzdem doch erstaunlich, dass mich eure Kommentare (obwohl wir uns nicht kennen) weitergeholfen hat, in mich reinzuschauen, auf mein "inneres" hinzuhören.
@ENA: Deine "Abschweifung" wie du sie nennst, fand ich sehr schön. Besonders folgendes:
Das mag bei Dingen funktionieren, die man nur selbst in der Hand hat, aber gerade bei Beziehungen (Freundschaften, Familie usw.) muss man oft eben einsehen, dass man Entwicklungen manchmal nicht ändern kann, wenn der Partner nicht will. Das trifft mich dann immer hart und meine Wunschvorstellung von der fairen und gerechten heilen Welt stürzt zusammen. Was folgt ist ein Neuanfang, was oft heißt, erstmal bei sich neu anfangen und anderes loslassen. Damit tu ich mir sehr schwer auch wenn ich weiß, dass man manchmal loslassen muss.
Vielleicht kommen daher auch meine Träume ... weil meine Welt in solchen Momenten zusammenbricht ... und daher im Traum eben nicht als spezielle Situation, sondern als "kleiner Weltuntergang" erscheint.
Nur kurz was die "Männerwahl" anbelangt; da denk ich mir auch jedesmal wenn du wieder so einen kennenlernst, dann mach gleich einen Bogen. Das Problem ist nur, dass sie ja anfangs sehr freundlich und zuvorkommend sind und die andere Seite erst nach ein paar Wochen Beziehung auftaucht, auch wenn ich sie vorher schon recht lange kenne. Aber ich hoffe einfach mal, dass es für mich auch irgendwo einen Mann gibt den ich glücklich machen kann und der mich auch so liebt wie ich bin.
Und vielleicht werden dann auch die Alpträume weniger, wenn ich wieder Halt und Kraft bei mir selbst finde, mein Leben wieder geordnet ist und vielleicht irgendwann einen lieben Freund habe.
Wäre ein Traum
@ENA: Deine "Abschweifung" wie du sie nennst, fand ich sehr schön. Besonders folgendes:
Glaub das ist eine meiner großen Schwächen, den Lauf der Dinge so anzunehmen wie er ist, weil ich immer denke, da muss doch noch was gehen, das muss sich doch ändern lassen, das muss doch alles hinzukriegen sein.ENA hat geschrieben:Die Frage denke ich, ist das Maße, wie man damit selber umgehen kann und...ja, vor allen Dingen wohl auch dieses "grundsätzliche Ankommen" bei sich, in seinem eigenen Leben und es so anzunehmen, wie es ist,..mit all seinen Hoch´s und Tief´s,...ja, und...auch wenn´s schwer ist,...sich die Anerkennung und die Wärme die man braucht, auch (nicht ausschließlich) sich selber geben zu lernen.
Das mag bei Dingen funktionieren, die man nur selbst in der Hand hat, aber gerade bei Beziehungen (Freundschaften, Familie usw.) muss man oft eben einsehen, dass man Entwicklungen manchmal nicht ändern kann, wenn der Partner nicht will. Das trifft mich dann immer hart und meine Wunschvorstellung von der fairen und gerechten heilen Welt stürzt zusammen. Was folgt ist ein Neuanfang, was oft heißt, erstmal bei sich neu anfangen und anderes loslassen. Damit tu ich mir sehr schwer auch wenn ich weiß, dass man manchmal loslassen muss.
Vielleicht kommen daher auch meine Träume ... weil meine Welt in solchen Momenten zusammenbricht ... und daher im Traum eben nicht als spezielle Situation, sondern als "kleiner Weltuntergang" erscheint.
Nur kurz was die "Männerwahl" anbelangt; da denk ich mir auch jedesmal wenn du wieder so einen kennenlernst, dann mach gleich einen Bogen. Das Problem ist nur, dass sie ja anfangs sehr freundlich und zuvorkommend sind und die andere Seite erst nach ein paar Wochen Beziehung auftaucht, auch wenn ich sie vorher schon recht lange kenne. Aber ich hoffe einfach mal, dass es für mich auch irgendwo einen Mann gibt den ich glücklich machen kann und der mich auch so liebt wie ich bin.
Und vielleicht werden dann auch die Alpträume weniger, wenn ich wieder Halt und Kraft bei mir selbst finde, mein Leben wieder geordnet ist und vielleicht irgendwann einen lieben Freund habe.
Wäre ein Traum
Danke!...Zyx hat geschrieben:@ENA: Deine "Abschweifung" wie du sie nennst, fand ich sehr schön.
Ja, das kenne ich auch und ich glaube, da hilft einfach nur, immer wieder den Druck rauszunehmen, gucken, was geht...und sich nicht dafür zu verurteilen, was derzeit (noch?) nicht geht... .Zyx hat geschrieben:Glaub das ist eine meiner großen Schwächen, den Lauf der Dinge so anzunehmen wie er ist, weil ich immer denke, da muss doch noch was gehen, das muss sich doch ändern...
Naja, in gewisser Weise denke ich da ja auch, dass da vermutlich beide Partner so ihre Wunschvorstellungen haben, es heißt ja auch nicht umsonst: "An einer Beziehung muss man arbeiten" (beide Partner wohlbemerkt, manche vergessen das auch...). Die Frage ist halt nur, in wie fern sich jeder Partner damit auseinandersetzen kann und mag, wie weit die Differenzen auseinandergehen und...ja, was halt eben zu diesem Zeitpunkt geht.Zyx hat geschrieben:muss man oft eben einsehen, dass man Entwicklungen manchmal nicht ändern kann, wenn der Partner nicht will. Das trifft mich dann immer hart und meine Wunschvorstellung von der fairen und gerechten heilen Welt stürzt zusammen. Was folgt ist ein Neuanfang, was oft heißt, erstmal bei sich neu anfangen und anderes loslassen.
Ich denke, Kompromisse müssen sein, es muss ja nicht DER Traumprinz sein, aber einer wäre bestimmt schon drin ... .
Also ich meine, es kommt ja eigentlich auf das (hört sich jetzt irgendwie schrecklich an) "Gesamtpaket" an und...ja, wenn beide mit den Eigenarten des anderen gut leben (lernen) können, muss es ja auch nicht unbedingt (ich weiß, dass klingt jetzt überspitzt) DER Traumprinz sein... .
Ich denke mal, dass aber die eigene, vielleicht auch alte Sehnsucht, die man hat, eben diese Suche etwas schwieriger werden lässt, weil man vielleicht ja auch nach ganz viel Verletzungen und Enttäuschungen endlich mal den jenigen sucht, der 100%-ig zu einem passt und mit dem man (ein Leben lang?) glücklich werden kann... .
..Vielleicht ein Anhaltspunkt... .Zyx hat geschrieben:Vielleicht kommen daher auch meine Träume ... weil meine Welt in solchen Momenten zusammenbricht ... und daher im Traum eben nicht als spezielle Situation, sondern als "kleiner Weltuntergang" erscheint.
Das ist wieder die Sache mit der Sehnsucht und der (verzweifelten?) Suche, oder? ...Ich denke, das ist ja auch ein gutes Zeichen, wenn man trotz aller Erfahrung weiter macht, weiter sucht,...ich finde, es zeigt auch etwas von Stärke, wenn man auch trotz den bekannten Risiko´s einer weiteren Verletzung/Enttäuschung weiter macht.Zyx hat geschrieben: Das Problem ist nur, dass sie ja anfangs sehr freundlich und zuvorkommend sind und die andere Seite erst nach ein paar Wochen Beziehung auftaucht, auch wenn ich sie vorher schon recht lange kenne. Aber ich hoffe einfach mal, dass es für mich auch irgendwo einen Mann gibt den ich glücklich machen kann und der mich auch so liebt wie ich bin.
...Vielleicht kannst Du ja auch mal ein paar "Erkennungsmerkmale" erforschen, woran Du merkst, dass eine Beziehung so werden könntest, wie Du sie kennst und Dir ein paar "Strategien" überlegen (wenn das im Vorfeld überhaupt möglich) ist, wie Du reagieren kannst, wo Du z.B. auch schneller Deine Wünsche nennen und ggf. Grenzen setzen kannst, als Du es vielleicht bisher getan hast.
Ich drück Dir die Daumen!!!Zyx hat geschrieben:Und vielleicht werden dann auch die Alpträume weniger, wenn ich wieder Halt und Kraft bei mir selbst finde, mein Leben wieder geordnet ist und vielleicht irgendwann einen lieben Freund habe.Wäre ein Traum
Grüße, ENA!
Heut schon wieder ein Traum von einem Tumor ... mit schlechten Aussichten auf Überleben Und das, obwohl gestern eigentlich ein schöner Tag war. Vielleicht auch wieder eine Andeutung meines Unterbewusstseins, dass ich meine aktuellen Probleme verdränge bzw. einige Sachen noch nicht abgeschlossen haben (mein Ex), die mir einen Neuanfang wirklich ermöglichen. Ich merk ja selbst wie mein Körper nach Loslassen schreit und mein Geist noch immer zu schwach ist.
Mein Ex war mein "Traummann". Er war kein einfacher Typ, aber im Großen und Ganzen konnte ich mit seinen Schwächen und Fehlern leben, viele von den vermeintlichen Macken fand ich sogar erstrecht reizvoll und liebenswert.
Ich hab nie die Vorstellung gehabt, dass alles 100% passen muss; obwohl ich bei meinem Ex das Gefühl hatte, dass es zu 95 % gepasst hat. Deshalb fällt es mir auch so schwer loszulassen. Die letzten 5% waren seine teilweise aufbrausende Art und dass er sich Problemen in der Beziehung nicht gestellt hat, nicht reden wollte, sondern dem immer wieder ausgewichen ist und der Meinung war, gar nicht weiter drüber nachzudenken wäre das Beste.
Daher trifft deine Formulierung genau:
Aber es tut mir so weh und kann immer noch nicht gedanklich loslassen. Hab Angst mich nie wieder so zu verlieben und nie wieder jemanden zu finden, bei dem das "Gesamtpaket" so stimmt. Daher hab ich noch nicht mal Lust mich mit anderen Männern zu treffen.
Na gut, oder auch nicht, das geht jetzt vom ursprünglichen Thread weg, aber hat sich dennoch in diesem Dialog so ergeben. Danke für deine Meinung - glaub so langsam komm ich doch dahinter, was mir meine Träume evt. sagen könnten (wenn auch mit Vorsicht zu genießen.) Vielleicht ists wirklich (un)bewusst der Wunsch loszulassen, neuanzufangen, was mir aber in der "Wirklichkeit" noch nicht gelingt umzusetzen.
Mein Ex war mein "Traummann". Er war kein einfacher Typ, aber im Großen und Ganzen konnte ich mit seinen Schwächen und Fehlern leben, viele von den vermeintlichen Macken fand ich sogar erstrecht reizvoll und liebenswert.
Ich hab nie die Vorstellung gehabt, dass alles 100% passen muss; obwohl ich bei meinem Ex das Gefühl hatte, dass es zu 95 % gepasst hat. Deshalb fällt es mir auch so schwer loszulassen. Die letzten 5% waren seine teilweise aufbrausende Art und dass er sich Problemen in der Beziehung nicht gestellt hat, nicht reden wollte, sondern dem immer wieder ausgewichen ist und der Meinung war, gar nicht weiter drüber nachzudenken wäre das Beste.
Daher trifft deine Formulierung genau:
Während ich Probleme lieber ausdiskutieren und klären möchte, wollte er sich nicht damit auseinandersetzen. Daran ists dann auch gescheitert - er lebte in seiner eigenen Welt, ließ mich nicht mehr an sich ran und auch ich ging auf Abstand ... bis wir uns dann gar nichts mehr zu sagen hatten.ENA hat geschrieben:Die Frage ist halt nur, in wie fern sich jeder Partner damit auseinandersetzen kann und mag, wie weit die Differenzen auseinandergehen
Aber es tut mir so weh und kann immer noch nicht gedanklich loslassen. Hab Angst mich nie wieder so zu verlieben und nie wieder jemanden zu finden, bei dem das "Gesamtpaket" so stimmt. Daher hab ich noch nicht mal Lust mich mit anderen Männern zu treffen.
Na gut, oder auch nicht, das geht jetzt vom ursprünglichen Thread weg, aber hat sich dennoch in diesem Dialog so ergeben. Danke für deine Meinung - glaub so langsam komm ich doch dahinter, was mir meine Träume evt. sagen könnten (wenn auch mit Vorsicht zu genießen.) Vielleicht ists wirklich (un)bewusst der Wunsch loszulassen, neuanzufangen, was mir aber in der "Wirklichkeit" noch nicht gelingt umzusetzen.
Frage zum Traum: Wer oder was ist ein "Tumor" in Deinem Leben? Hast Du ja teilweise schon beantwortet ...
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