Hilft nur noch Klinik?
Verfasst: So., 02.10.2011, 17:31
Hallo,
ich bin derzeit in Therapie, also ziemlich am Anfang, hatte erst drei Therapiestunden. Ich habe mich für eine Therapie entschieden, da ich mit meinem beruflichen Problem nicht mehr alleine klar komme.
Nur kurz zum Problem Job: Bin in meinem jetzigen Job (17 Jahre in der Firma) sehr unterfordert (Boreout). Habe mich coachen lassen und versucht Bewerbungen zu schreiben bzw. einen neuen Job zu finden.
Habe durch dieses Problem im Job Depressionen mittelschwer, wie mein Arzt feststellte und deswegen auch Antidepressiva bekommen wo ich den Alltag einigermaßen meistern kann. Aber das ist nicht die Lösung also werde ich diese auch bald wieder absetzen, da ich keine richtiges Gefühl mehr habe, weder Trauer noch Freude. Trotzdem komme ich nicht weiter und habe noch keine einzige Bewerbung weggeschickt. Habe trotz Tabletten sehr viel Angst davor.
Bei der letzten Therapiestunde meinte meine Thera sie würde mir eine Klinik empfehlen wo ich dann stationär (Heiligenfeld z.B) eine Therapie machen könnte. Da ich auch noch ein Mobbingopfer bin, meinte sie diese Situation würde sich nie ändern wenn ich in der Firma bleibe und irgendwann bekomme ich ein Trauma, das man dann noch schwieriger behandeln kann.
Ich habe im ersten Moment gesagt dass ich in keine Klinik möchte, auch was ich gerade bei der besagten Klinik an Meinungen gelesen habe, macht mir noch mehr Angst. Viele Menschen und meistens nur die Therapie in Gruppen.
Für mich der absolute Horror, da ich auch unter einer Sozialphobie leide.
Die Thera meinte nur ich solle mir das überlegen, aber hat auch zu verstehen gegeben, dass wenn ich mich gegen eine Klinik entscheide, sie mir nicht mehr helfen kann. Ich will nicht in eine Klinik, möchte das mit einer normalen Therapie machen, auch wenn es ewig dauert. Wenn diese Thera mir nicht weiterhelfen kann, besser eine andere suchen? Ich weiß es nicht.
Sie meinte als Begründung ich muß auf jeden Fall aus diesem Arbeitsumfeld raus. Okay, aber Zuhause geht es mir ja gut, da brauch ich keinen Abstand.
Außerdem über Monate krank sein, wie soll das finanziell funktionieren, da der Arbeitgeber doch auch irgendwann das nicht mehr übernehmen wird.
Danach dann wieder in die Arbeit ist auch der absolute Horror....
Je mehr ich Hilfe suche umso mehr Probleme kommen dazu...
Kann mir jemand irgendwie einen Rat geben, ob so ein Klinikaufenthalt wirklich die Lösung ist?
Danke schon mal
Liebe Grüße
Schlumpfi
ich bin derzeit in Therapie, also ziemlich am Anfang, hatte erst drei Therapiestunden. Ich habe mich für eine Therapie entschieden, da ich mit meinem beruflichen Problem nicht mehr alleine klar komme.
Nur kurz zum Problem Job: Bin in meinem jetzigen Job (17 Jahre in der Firma) sehr unterfordert (Boreout). Habe mich coachen lassen und versucht Bewerbungen zu schreiben bzw. einen neuen Job zu finden.
Habe durch dieses Problem im Job Depressionen mittelschwer, wie mein Arzt feststellte und deswegen auch Antidepressiva bekommen wo ich den Alltag einigermaßen meistern kann. Aber das ist nicht die Lösung also werde ich diese auch bald wieder absetzen, da ich keine richtiges Gefühl mehr habe, weder Trauer noch Freude. Trotzdem komme ich nicht weiter und habe noch keine einzige Bewerbung weggeschickt. Habe trotz Tabletten sehr viel Angst davor.
Bei der letzten Therapiestunde meinte meine Thera sie würde mir eine Klinik empfehlen wo ich dann stationär (Heiligenfeld z.B) eine Therapie machen könnte. Da ich auch noch ein Mobbingopfer bin, meinte sie diese Situation würde sich nie ändern wenn ich in der Firma bleibe und irgendwann bekomme ich ein Trauma, das man dann noch schwieriger behandeln kann.
Ich habe im ersten Moment gesagt dass ich in keine Klinik möchte, auch was ich gerade bei der besagten Klinik an Meinungen gelesen habe, macht mir noch mehr Angst. Viele Menschen und meistens nur die Therapie in Gruppen.
Für mich der absolute Horror, da ich auch unter einer Sozialphobie leide.
Die Thera meinte nur ich solle mir das überlegen, aber hat auch zu verstehen gegeben, dass wenn ich mich gegen eine Klinik entscheide, sie mir nicht mehr helfen kann. Ich will nicht in eine Klinik, möchte das mit einer normalen Therapie machen, auch wenn es ewig dauert. Wenn diese Thera mir nicht weiterhelfen kann, besser eine andere suchen? Ich weiß es nicht.
Sie meinte als Begründung ich muß auf jeden Fall aus diesem Arbeitsumfeld raus. Okay, aber Zuhause geht es mir ja gut, da brauch ich keinen Abstand.
Außerdem über Monate krank sein, wie soll das finanziell funktionieren, da der Arbeitgeber doch auch irgendwann das nicht mehr übernehmen wird.
Danach dann wieder in die Arbeit ist auch der absolute Horror....
Je mehr ich Hilfe suche umso mehr Probleme kommen dazu...
Kann mir jemand irgendwie einen Rat geben, ob so ein Klinikaufenthalt wirklich die Lösung ist?
Danke schon mal
Liebe Grüße
Schlumpfi