@Krümmelmonster: Ja, das ist klar, dass es schmerzhaft wird und davor habe ich auch Angst. Und eben auch, dass der Schmerz dann nicht mehr verschwindet und ich mit all dem Mist aktiv und bewusst leben muss
@Pianolullaby: ich hab irgendwie n Talent dafür, die scheiße anzuziehen :D vor 3 Jahren hatte ich das letzte Traumata und davor so alle 2 Jahre....irgendwas kommt immer. Allzu viel Glück hatte ich bisher nie und wenn ich denke, dass ich mal Glück habe, passiert wieder irgendwas.
Freunde, die mich schon lange kennen, haben irgendwann auch mal gesagt: du bist ne Art weirdo Magnet (also ich ziehe immer merkwürdige Leute an...oder es gibt einfach zu viele Idioten/Psychopathe da draußen...?)
@Mio: Im Moment geht es langsam wieder bergauf, kleine Rückfälle gibt es immer mal, aber es ist nicht mehr so extrem wie vor 2-3 Wochen.
Körperlich gehts mir so lala. Hab halt viele Wehwechen, ein schmerzfreier Tag ist selten, aber es ist auszuhalten, meistens auch ohne Schmerzmittel (Knie, Rücken, Kopf, Unterleib, Zähne). Hab Montag wieder ne kleine Zahn-OP.
Momentan kann ich auch schlecht schlafen, aber auf meine 6h komme ich meistens noch. Es würde schon helfen, wenn ich wenigstens etwas durchschlafen könnte, aber das schaffe ich im Moment nur, wenn ich mich richtig auspowere, sodass ich fast im Koma bin, sobald ich mich hin lege.
Es ist insofern abgesplitten, dass ich eben keine direkten emotionalen Bezug dazu habe. Wenn ich durch irgendwas wieder dissoziere, spüre ich die andern Anteile, die einen direkt Draht dazu haben, auch deutlich und kann mit ihnen auch kommunizieren. aber das führt oft zu Problemen in meinem Umfeld, also versuche ich das abzuschalten. Ist mir jetzt auch wieder mit Zustimmung der anderen Anteile gelungen. ich weiß, sie sind da, aber ich höre sie nicht mehr und sie übernommen auch keine Kontrolle, soweit ich zumindest weiß. aber sie sind da und ich spüre auch ihre Emotionen, ich selber hab eigentlich keine, zumindest keine stark ausgeprägten. Ich bin eigentlich auch nur da, wenns zu viel wird und ich regel das dann alles. Ist für mich aber auch nicht immer leicht, die Emotionen in den Griff zu bekommen und richtig zu lenken. Erst wenn wieder Ruhe im System ist, wirds wieder leichter werden.
Also wenn, dann sollte eigentlich die Kleine therapiert werden...die macht mich mit ihrem Selbstmordwahn schon etwas fertig und auch ihre Ängste...aber da ist jetzt erst mal Ruhe, die Verbindung hab ich erst mal gelöst...das war nicht mehr zum Aushalten. Ich weiß natürlich, dass sie noch da ist und tobt, aber es ist nur noch weit entfernt im Hintergrund.
Manchmal denke ich auch, es wäre besser, sie zu löschen, aber andererseits ist sie ein Teil von mir und sie kann ja nichts dafür...sie tut mir auch leid. Aber ihre Anwesenheit lässt sich auch nur schwer ertragen.
Mit meiner persönlichen Situation bin ich nicht ganz zufrieden. ich würde gerne von hier weg ziehen, aber dazu fehlt im Moment noch das nötige Kleingeld, muss erst noch ein paar Schulden abzahlen. Der Job ist auch nicht das nonplusultra...muss auch viel draußen arbeiten ohne richtige Winterkleidung und ich hab ne Kälteallergie...mein Chef lässt da auch nicht mit sich reden. was besseres finde ich momentan nur nicht, hier gibt es nicht viele Angebote und ich brauch das Geld. Hab zu lange gehungert, das will ich nicht nochmal haben.
Mein Psychiater ist auch keine Hilfe. Er will jetzt erst mal ein MRT machen und stellte nach 5 Minuten reden (hab diverse Traumata angesprochen + Ängste der Kleinen, die da grad anwesend war...) nur die Diagnose: Borderline. Aber das trifft eher nicht auf mich zu. habs auch versucht zu klären, aber keine Chance. Er meinte, ich bräuchte keine Trauma-Therapie, sondern ne Psycho-Therapie wegen Borderline...ah ja.
Hab mich dann noch 2h mit einer Therapeuten (privat) unterhalten und sie meinte, ich sollte lieber ne Traumatherapie machen und sie konnte auch kein Borderline feststellen. Leider wohnt sie weit weg und so haben wir nur sporadisch kontakt.